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"Amphi Festival 2015" - Eine Meinung

 

Lanxess Arena

 

Nun ist es schon wieder bald 3 Wochen her, dass ich auf dem Amphi Festival in Köln unterwegs war und dort nicht nur ein schönes Wochenende verbracht, sondern auch ein paar neue nette Gesichter kennen gelernt habe.
Ich werde hier keinen großen Bericht zu den Bands schreiben, sondern eher etwas zu der neuen Location sagen. Denn dieses Jahr, fand das Festival zum ersten Mal in der Lanxess Arena statt und nicht auf dem Tanzbrunnen Gelände am Rhein. 
Ja, es ist traurig, dass das schöne alte Stammgelände nun nicht mehr genutzt wird / werden kann, da man dort einen direkten Zugang zum Rhein und der Strandbar hatte, wo man wunderbar abschalten konnte zwischen den einzelnen Bands.
Zwar mag der Tanzbrunnen einige Nachteile haben - ich erinnere mich noch an das eine Jahr, wo in der großen Indoor-Halle die Decke heruntergekommen ist und die halbe Halle gesperrt wurde. Oder das Gelände schlichweg zu klein für die stetig wachsenden Besucherscharen ist. Aber man hat auch viele schöne Erinnerungen, wie die Entenfamilie, die ganz genüsslich in dem Teich schwimmte, umgeben von neugierigen verzückten dunklen Gestalten oder mein erster persönlicher Kontakt mit dem Frontmann von ASP oder der quirligen Mittelalter-Band Saltatio Mortis oder den alten schönen Klängen von Unheilig oder oder oder. Die Liste kann jeder sicher unendlich für sich weiterführen.
Es wird also Zeit, dass die Lanxess Arena auch für solche Erinnerungen sorgt. Ob sie das schaffen kann?

Positiv ist auf jeden Fall das große Gelände und die Halle, die die Besucher dieses Jahr quasi vor einer Absage des ersten Festivaltages gerettet hat. (siehe Sturmtief "Zeljko") Es gibt genügend Toiletten, sodass ellenlange Schlangen (fast) nicht möglich sind. Die Essensauswahl, sowie die Getränke inkl. dem Trinkwasseranlangen, sind auch top gewesen. Nun zu den negativen Dingen, die leider bei einem ersten Event auffallen. Manche, wie die Aufteilung der Bühnen (Wer um alles in der Welt, quetscht die Orbit Stage in so eine kleine Nische rein?) liegen eher an den Organisatoren, als an dem Gelände, doch sie müssen erwähnt werden. Die Beschallung der Haupt-Außen-Stage (Green Stage) war auch recht mies. Wie man nachher vielleicht auch auf den Bildern sieht, sind die Anlagen leicht schräg aufgestellt - ob es daran lag? Schön war, dass man eine Art Theaterschräge hatte, wodurch eigentlich jeder auf der Wiese die Bühne sehen konnte. Aber wo blieben da die Sitzmöglichkeiten? Eigentlich nur im oberen Bereich, wo einem das Gras in den Hintern pickst. Da die 4 Klappstühle und 10 (?) Sitzsäcke für die Menschenmassen einfach viiiiel zu wenig sind.

Außerdem merkt man immer sehr extrem, wenn auf einer der Hauptbühnen eine Band gerade fertig war und eine andere noch spielte, entsprechend strömten die Massen von A nach B. Ein im Kreis gab es leider nicht - man kann nicht um die komplette Arena herumlaufen und so eventuell etwas Abstand gewinnen. Denn zeitweise war das unhöfliche Gerempel schon nervig....

Aber genug gejammert! Trotz der miesen Wetterlage haben die Bands alle ihr Bestes gegeben! Es gab geniale Highlights wie "And One" am Samstag Abend als Abschlussband oder "Oomph!" am Sonntag für uns als Abschied, da sich draußen schon wieder die nächste Gewitterfront zusammenbraute.
Die Kostüme und Outfits konnten sind ebenfalls sehen lassen. Entgleisungen gab es kaum. Die Grundstimmung war am 2ten Tag - mit einem offenen Outdoor-Bereich - wesentlich entspannter und fröhlicher als nach dem Sturmtag, wo man mehr oder weniger gezwungen wurde sich in der Arena Stage aufzuhalten. Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass die Orga sich sehr bemüht hat, viele der ausgefallenen Bands am Sonntag nachzuholen! Das war klasse gemacht! Dennoch werden die kommenden Jahre jetzt umso mehr für mich von den Bands abhängig sein. Diesmal lockt mich nicht mehr das Gelände nach Köln. Die nächsten Jahre müssen es eindeutig die Bands sein!

 

 

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen von den Bands:

 

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