Vernissage Herbstausstellung der Isargilde e.V.



Mit der Vernissage am 23.09.2011 wurde feierlich die Herbstausstellung der Isargilde e.V. im Dingolfinger Bruckstadel eröffnet und endet am 23.10.2011.

Das Querflötenensemble der Musikschule Dingolfing lockerte die Eröffnungs- und Dankesreden von Bürgermeister Josef Pellkofer sowie dem ersten Vorsitzen der Isargilde e.V., Herrn Werner Claßen, auf.
In lockerer Atmosphäre, mit Getränken und Snacks versorgt, bot sich die Möglichkeit, sich hautnah mit den Künstlern und Besuchern über die einzelnen Kunstwerke auszutauschen und zu diskutieren.

So kam man u.a. vom Kunstwerk zum Sport, dem Lieblingsfußballverein, bis hin zu Sternzeichen und esotherischen Gesprächen.


Die Herbstausstellung, die täglich von 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet ist, zeigt insgesamt 45 Werke von 26 Künstlern.

Über die Künstler, sowie deren Werke, möchte ich an dieser Stelle noch nicht näher eingehen, hierzu wird es noch gesonderte Berichte geben.


Zurück zur Vernissage.

Es war nicht die erste, die ich besuchen durfte, aber von allen bislang die interessanteste.

Sicher mag dies nicht nur an der 41-jährigen Erfahrung der Isargilde, oder auch an der proffenionellen Art der Betreiber des Ausstellungssaales, oder aber auch an der Unterstützung, die die Stadt Dingolfing gab, liegen. Vielmehr liegt hier der Erfolg in der Zusammenarbeit.


Letztendlich war es eine gelungende Vernissage. Was die Ausstellung an sich betrifft, gibt es aber wohl ein paar Dinge zu kritisieren. Hier möchte ich allerdings betonen, daß dies subjektive Eindrücke sind, und von jedem Besucher der Ausstellung anders empfunden werden können.

 

Der Ausstellungssaal:


Der Raum des Bruckstadels ist angenehm hell, modern, dennoch unaufdringlich neutral. Hier stört leider der Aufbau der Ausstellung, stößt man sich doch leider öfters den Kopf. Ein etwas schmalerer Mittelbereich könnte da Abhilfe schaffen.
Die auf Anregung der Isargilde extra angebrachten Lampen leuchten die Kunstwerke leider unglücklich aus, wirken gar störend.
Manche Kunstwerke sind leider so platziert, dass sie untergehen, gar nicht als Teil der Ausstellung zur Geltung kommen.

 Zitat aus der Rede des Vorsitzenden:

 „Aktuelle Kunst will und muss provozieren.“

Wirklich provokant ist keines der ausgestellten Kunstwerke, mag vielleicht auch an meinem eigenen Kustverständnis liegen, provokant „ernster“ zu nehmen.
Subjektiv, gibt es für mich in der Ausstellung nur ein Kunstwerk, welches für mich, provokant ist. Hier leider provokant für meine Augen und meinen Verstand.

Wie bereits geschrieben, werde ich auf die einzelnen Künstler und deren Werke gesondert berichten.

FAZIT:

Auch für Kunstmuffel ist die Ausstellung auf jeden Fall ein Besuch wert. Man wird nicht mit Kunst „erschlagen“ wie es leider oft bei Ausstellungen ist.
Vielmehr wird hier dezent eine Auswahl der modernen Kunst gezeigt.

Man sollte sich allerdings auch Zeit nehmen, denn gerade die Platzierung der Kunstwerke an und für sich, ist schon aussergewöhnlich und lässt dem interessierten Besucher viel Spielraum bei seinen eigenen Interpretationen.

Ein Muß für jeden Kunstliebhaber.


Nebenbei bemerkt:
Insgesamt beeindruckend ist, mit welchem Engagement, und auch finanzieller Unterstützung, die Stadt Dingolfing sich für die Kunst einsetzt und fördernd wirkt.


Sven E. Beeck

(Dark Veritas)

 

weitere Berichte mit Fotos folgen.