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Film-News Mai 09

Wer Gewalt sät . . . : Mit Die Reifeprüfung spielte sich Dustin Hoffman (Sphere, Sleepers, Outbreak, Tootsie, Kramer gegen Kramer, Midnight Cowboy, Little Big Man, Der Marathon Mann, Rain Man) 1967 als liebevoller und schüchterner Schüler in die Herzen seiner Fans. Anno 1971 schickte er sich erstmal an dagegen anzuspielen, seine eingefleischten Fans zu schocken, dabei aber etliche neue Fans zu gewinnen und wieder einen weiteren Meilenstein seiner Karriere hinzuzufügen. Nämlich mit dem knallharten Thriller Wer Gewält sät . . . von Kult-Regisseur Sam Packinpah (Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz, Steiner – Das eiserne Kreuz, Pat Garret jagd Billy The Kid, The Getaway, Convoi, Das Osterman-Weekend, Little Big Man, Der Marathon Mann, Rain Man).
Im Film geht es um das amerikanische Ehepaar Summer, dass in ein englisches Kaff zieht. David Summer ist ein gebildeter Mathematiker und den primitiv erscheinenden Einwohnern geistig überlegen, allerdings kann er gegen ihre animalische Ausstrahlung kaum Etwas ausrichten. Und obwohl dass das Paar gescholten und gemobbt wird, wird es schon bald offensichtlich, auf wen es die Bauern abgesehen haben: auf Amy Summer. Sie locken David von Zuhause weg und vergewaltigen die attraktive Amy. Die Emotionen kochen hoch und schließlich kommt es soweit, dass die Dorfbewohner das Haus der Summers stürmen wollen, indem sich David, seine Frau und der geistig zurückgebliebene Lennie – der Einzige, der die Summers freundlich behandelt hat – verbarrikadiert haben. Die ganze Wut, die David bisher in sich reingefressen hat, explodiert nun und er lässt seinem Hass freien Lauf, bei dem er mit unglaublicher Brutalität einen Angreifer nach dem Anderen auf grausame Weise umbringt.
Aufgrund der kompromisslosen Härte war der Film in etlichen Ländern nur zensiert zu haben und in Großbritannien und Deutschland gar über 18 Jahre lang verboten. Nun soll von Straw Dogs, wie der Film eigentlich heißt, ein Remake kommen, welches von Rod Lurie (Der Nazi, Nichts als die Wahrheit, Resurrecting The Camp, Rufmord – Jenseits der Moral) inszeniert wird.

Teenage Mutant Ninja Turtles: Ich weiß nicht wie`s euch geht, aber da ich mit den Kampfwurstschildkröten aufgewachsen bin – und natürlich die Hardcoreratte Splinter – hege ich verständlicherweise eine große Sympathie für sie. Jetzt kommt ein neuer Live-Actionfilm.

Dark Days: Vor gar nicht allzu langer Zeit erfreute der knallharte Vampirhorror 30 Days Of Night in bester und traditioneller John-Carpenter-Manier die Herzen jedes (un-)toten Horrorfans. Nun darf Ben Ketai (Megan, Suck, Tales Of The Grudge) das Sequel mit dem Titel Dark Days in Szene setzen. Leider wird es sich dieses Mal nur um eine Direct-To-Video Produktion handeln. Als Vorlage dient wie auch beim Vorgänger der gleichnamige Comic, welcher in diesem Fall auch ein direktes Sequel ist.
Im Film geht es um Stella Olemaun, die (Ex-)Frau von Sherriff Eben Olemaun. Als die Kleinstadt Barrow von den Vampiren überfallen wurde, machte sich dieser auch zu einem Vampir, um die diese und vor Allem ihren Boss Vincente zu bekämpfen und um die verbleibenden Überlebenden zu retten. Es gelingt ihm, die Vampire zu vernichten. Jedoch weiß er, dass er früher oder später auch zu einer Gefahr wird und opfert sein Leben mit den ersten Sonnenstrahlen nach 30 Tagen Nacht.
Stella zieht nun nach Los Angeles und veröffentlich einen als Erzählung getarnten Bericht über die Ereignisse in Barrow mit dem Titel „30 Days Of Night“. Dies zieht die Aufmerksamkeit der Vampire auf sich. Unter anderem auch die von Vincente`s Geliebte und Dane; ein Schüler von Vincente. Beide suchen nach Rache. Als Stella und Dane das erste Mal aufeinander treffen erfährt sie, dass es möglich ist, ihren Mann Eben zurückzuholen. So entwickelt sich eine leicht romantische Beziehung zwischen Dane und Stella, bei der sie regelmäßig Beweise für die Existenz von Vampiren gegen die Überreste ihres Mannes tauscht.
Ob nun Melissa George (The Betrayed, Turistas, Drailed, The Amityville Horror, Mulholland Drive, Dark City) als Stella und Josh Hartnett (Hallloween – H20, Die schwarze Dahlia, Black Hawk Down, Sin City, Pearl Harbor, O) als Eben zurückkehren werden, steht noch nicht fest.

Twilight - Eclipse: Nachdem vom EMO-MÜLL (!!!) noch nicht mal die Dreharbeiten zum zweiten Teil begonnen haben, läuft schon die Vorproduktion zum dritten Teil an. Und ausgerechnet jener Regisseur David Slade – der Schöpfer von Hard Candy und eben 30 Days Of Night – soll diesen Film inszenieren. Sagt mal ist das jetzt Mode, sich für Alles zu prostituieren???

Reaper: Seitdem Leonardo DiCaprio (Blood Diamond, Titanic, Aviator, Der Mann, der niemals lebte, Gangs Of New York, Catch Me If You Can) seine eigene Produktionsfirma hat, geht die Sache ganz schön ab. Basierend auf der Novelle Beat The Reaper von Josh Bazell sollen Brian Koppelman and David Levien (Walking Tall, The Girlfriend Experience, Ocean`s Thirteen) das Drehbuch für das Thrillerdrama Reaper schreiben.
In der Novelle geht es um einen Arzt in der Notaufnahme in Manhatten. Es ist eine anstrengende und blutige Arbeit, die er jedoch gern macht. Nicht zuletzt auch, weil er ein ehemaliger Auftragskiller der Mafia war und so Etwas von seinen Untaten sühnen will. Leider hat er nicht bedacht, dass sich eines Tages ein angeschossener Gangster zu ihm in die Notaufnahme verirren könnte. Doch genau dies geschieht. Richtig schlimm wird es allerdings erst, als dieser ihn wieder erkennt.

Inception: Bei Christopher Nolan (Memento, Batman Begins, Insomnia, Prestige) reicht nach seinem Meisterwerk The Dark Knight inzwischen schon der bloße Name, und alle wollen mitmachen. Von seinem neusten Film, den er dieses Mal komplett selbst geschrieben hat, nur bekannt, dass es sich um einen Science-Fiction-Thriller handelt. Und dass Leonardo DiCaprio (The Departed, Titanic, The Beach, Body Of Lies, Gangs Of New York, Romeo + Juliet) die Hauptrolle spielt. Heute hat sich neben ihm noch Michael Caine (Get Carter, The Dark Knight, Miss Undercover, Jack The Ripper, Die Hand, Dressed To Kill) als zweiter Schauspieler bestätigt; wenn auch nur in einer Nebenrolle.

Halloween 2 – The Devil Walks Among Us: Da es bei den Amis im Sommer und bei uns pünktlich an Halloween (die Nacht von 31. Oktober auf 1. November) losgehen soll, ist eeeeeeendlich der erste Trailer zu Rob Zombie`s (Halloween Remake, The Devil`s Rejects, Das Haus der 1.000 Leichen) erschienen. Die gezeigten Bilder machen einen ziemlich guten Eindruck.

Odysseus: Alle Mythologie-Fans aufgepasst . . . uns droht mal wieder ein Kotzstreifen. Nach diesem furchtbaren Verbrechen Troja aus dem Jahr 2004 – Ich könnte Peterson immer noch selber die Stadtmauern schleifen, wenn ich daran denke – soll nun Homer`s zweites großes Werk nochmal neu verfilmt werden. Es handelt sich um die Odyssee, die direkt an die Ilias anschließt. Sozusagen das Sequel.
Darin geht es um Odysseus, den König von Ithaka und ein einer der Helden des trojanischen Krieges. Obwohl er die Belagerung und den Kampf um Troja vom Anfang bis zum Ende miterlebte, ja gar mit der List um das trojanische Pferd für das Ende des Krieges verantwortlich war, beginnt seine Geschichte eigentlich erst hinterher. Er verhöhnt die Götter und behauptet, er habe Troja alleine besiegt. Zur Strafe schickt ihn Poseidon auf eine 10-jährige Irrfahrt, bei der er etliche Abenteuer zu bestehen hat; von mordlüsternen Sirenen, fiese Meeresungeheuer, liebestrunkenen Nymphen, dummen Zyklopen und bösartigen Hexen. Die Reise wird jeden seiner Gefährten das Leben kosten wird und auch sein ganzes Reich schwebt in großer Gefahr.
Das Werk zählt seinem Erscheinen (vermutlich um das Jahr 800 vor Christus) zu den größten Werken der Menschheitsgeschichte. Ein fesselndes, spannendes, anspruchsvolles und sehr unterhaltsames Epos. Wir können und hoffen, dass irgendein verblödeter Drehbuchautor nicht wieder auf die Idee kommt Etliches wieder umzuschreiben, so dass am Ende wieder ein Haufen Scheiße dabei rauskommt. Doch bei einer Ann Peacock (The Killing Room, Die Chroniken von Narnia, Das Lächeln der Sterne, Kit Kittredge: An American Girl) stehen die Chancen denkbar schlecht. Auch wenn der Regisseur Jonathan Liebesman (Texas Chainsaw Massacre – The Beginning, The Killing Room, Der Fluch von Darkness Falls) heißt.

Case 39: Sobald ein deutscher Regisseur mal wirkliches Talent an den Tag legt; was macht er dann? . . . Ganz genau, er geht nach Hollywood. Anno 2005 kam bei uns der Thriller Antikörper in die Kinos. Grandioses Drehbuch, tolle Schauspieler, pessimistische Stimmung, düstere Atmosphäre und atemlose Spannung. Sowas kannte man sonst nur aus englischen Krimis. Doch mit diesem Film bewies uns Regisseur Christian Alvart, dass bei uns auch so Etwas möglich ist. Schon bald klopfte Hollywood an die Tür und nun kommt bald sein erster großer US-Kinofilm in die Kinos. Abermals ein fieser Mysterythriller, geschrieben von Ray Wright (Pulse).
Renée Zellweger (Bridget Jones, Nurse Betty, Chicago, Unterwegs nach Cold Mountain, Jerry Maguire, Weißer Oleander) spielt darin die engagierte Sozialarbeiterin Emily Jenkins, die momentan mit ihren 38 Fällen noch recht gut dran ist. Dann halst ihr Boss ihr einen weiteren Fall - den Fall 39 – auf. Bei diesem Fall handelt es sich um die Familie Sullivan, genauer gesagt um ihre Tochter Lillith. Man sieht es ihr an, dass sie von ihrer Familie nicht gut behandelt. Emily entwickelt den Verdacht, dass sie extrem missbraucht und geschlagen wird. Nach dem neuesten und heftigsten Vorfall greift Emily durch und nimmt Lillith mit. Sie erwirkt das Sorgerecht und nimmt Lillith bei sich auf. Doch schon bald darauf muss Emily feststellen, dass irgendetwas mit Lillith nicht stimmt und muss sich fragen, ob ihre Eltern nicht irgendwo recht hatten. Besonders, als es bald die ersten Todesfälle gibt.
Am 17. September soll der Streifen bei uns in den Kinos anlaufen. Der erste Trailer wurde heute veröffentlicht. Auch wenn er ein Bißchen an eine Mischung aus Das Omen und Hide & Seek aussieht, macht er einen ziemlich guten, unheimlichen Eindruck.

Wall Street II: Es war das Jahr 1987, als Oliver Stone (Nixon, Natural Born Killers, Alexander, Platoon, JFK – Tatort Dallas, World Trade Center, Geboren am 4. Juli, The Doors, Die Hand) mit dem Börsenfilm Wall Street sehr eindrucksvoll bewies, wie man die täglichen Geschäfte an der Börse anspruchsvoll und sehr spannend in einem Mix aus Thriller und Drama verpacken kann. Nicht zuletzt auch wegen den grandiosen Hauptdarstellern Michael Douglas (Der Rosenkrieg, Basic Instinct, The Game, Der Geist und die Dunkelheit, Ein Richter sieht Rot, Black Rain, Ein perfekter Mord, Sag kein Wort, Traffic – Die Macht des Kartells) als Finanzhai Gordon Gekko und Charlie Sheen (Red Dawn, Platoon, Catchfire, Men At Work, Hot Shots Teil 1 und 2, Rookie – Der Anfänger, Moneytalks, Die Drei Musketiere) als Neuling Bud Fox.
Bud Fox kommt als Greenhorn an die Börse und will hoch hinaus. Dabei gerät er an den schmierigen und fiesen Gordon Gekko, der ihn unter seine Fittiche nimmt, ihm Alles beibringt und praktisch so sein Mentor wird. Bis es an die die Fluggesellschaft „Bluestar“ geht, bei dem Fox meint Gekko wolle den Laden sanieren. Als er jedoch realisiert, dass Gekko entsprechende seinem Gewinnstreben die Firma auflösen will; entschließt er sich gegen Gekko mit allen fairen und unfairen Mitteln zu kämpfen.
Nun arbeiten Douglas – der seine Rolle wieder aufnehmen wird – und Stone zusammen, um eine Fortsetzung zu inszenieren. Abermals soll auch dabei ein junger Broker im Mittelpunkt stehen, der von Shia LaBeof (3 Engel für Charlie – Volle Power , Transformers Teil 1 und 2, Indiana Jones und das Geheimnis des Kristallschädels, I, Robot, Constantine, Eagle Eye) verkörpert wird. Ob Charlie Sheen auch zurückkehren wird, ist noch unklar. Klar dagegen ist der Auslöser und das Zentrum des Sequels, was nach Oliver Stone nach die derzeitige Finanzkrise ist.

Death Note: Ich habe es schon ein paar mal gesagt und ich werde immer wieder dieselbe Antwort geben . . . Death Note gehört zu den besten Animes aller Zeiten. Es wäre ja nicht schon so, dass es mich nicht ankotzt, dass diese großartige Serie erst nach 5 Jahren den Weg zu uns findet und bislang auch Drei miese und verhunzte Live-Action-Filme nach sich zog. Nun sicherte sich auch noch Warner Bros. die Rechte an einer seperaten Verfilmung des gleichnamigen Mangas. Darüber hinaus wurde bereits die Drehbuchautoren Vlas und Charlie Parlapanides (War Of The Gods, Across The Sea, Everything For A Reason) für ein entsprechendes Skript engagiert.

Predators: Jaha, liebe Metzelfreunde . . . es wird definitv einen neuen Stand-Alone Predator-Film geben. Gerüchte darüber gab es (ungelogen) schon seit Jahrzehnten und viele große Namen sind dabei gefallen. Und mit jeder Meldung wurde die Gerüchte noch abstruser und phantastischer. Und genau jetzt hat sich eines dieser VOLLhonk-Teile zu einem totalen VOLLtreffer verwandelt. Denn einer dieser großer Namen hat es nun selbst und hochamtlich bestästigt, dass er diesen Film definitiv drehen wird; nein, ein Drehbuch steht auch schon fest und sogar schon der Starttermin, der da auf den 7. Juli 2010 gelegt wurde. Und der Mann, der die Sache in Angriff nimmt heiiiiiiißt . . . ROBERT RODRZUIGEZ!!!!
In seinem Statement verriet er auch, dass das Gerücht über Drehbuch zu einem Stand-Alone Predator-Film von ihm auch zutreffend war. Über 7 Jahre ist das nun her. Damals war man zwar an der Idee interessiert, wurde aber als “zu groß” eingestuft, was im Klartext bedeutet, dass man nicht die nötige Kohle für den Film locker machen wollte. Nun hat sich aber Rodruigez eine ehrenwerte Hitgarantie erarbeitet und durch die beiden Alien Versus Predator-Filme sind die Kultmonster auch wieder in aller Munde. Nun hat man auch endlich die finanziellen Eier, selbst die Sache in Angriff zu nehmen. Auch das alte Drehbuch spielt nun wieder eine große Rolle, obwohl es Rodruigez nochmal überarbeiten möchte. Des Weiteren sei der Titel Predators eine Anspielung auf James Cameron, der seine Fortsetzung von Ridely Scotts Klassiker Alien einfach Aliens nannte. Es ist auch noch nicht sicher, ob er am Ende Regie führen wird, oder nicht. Aber auf alle Fälle kommt ein neuer Predator. Und ich finds geil und freu mich (tierisch) drauf!!!!!!