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Film-News September 09

Mother: Das asiatische Kino hat in den letzten Jahren ja mächtig an Boden gut gemacht. Besonders Süd-Korea bestach in den letzten 10 Jahren mit allerhand ausgesprochen guten Filmen in diversen Genres. Dabei pflegt man speziell dort einen Stil, der halbwegs in die typisch asiatische Richtung geht, aber auch gleichzeitig nach Westen blickt. Auch daran beteiligt ist der koreanische Regisseur Bong Joon-Ho mit seinem Thriller Memories Of Murder und seinem kongenialen und sozialkritischen Monsterfilm The Host. Nun steht sein neuestes Werk, der Thiller Mother, in den Startlöchern und wartet auf seinen deutschen Termin. In der Hauptrolle des Yoon ist Bin Won zu sehen, der 2004 in dem Antikriegsfilm Brotherhood eine exzellente Leistung gab und so auch einem westlichen Publikum bekannt wurde.
Yoon Do-Joon ist ein Taugenichts und nicht gerade das hellste Köpfchen. Niemand beachtet ihn, doch das ändert sich, als er eines Tages als Serienmörder verhaftet wird. Yoon wehrt sich auch nicht großartig, legt ein Teilgeständnis ab und nennt dabei sogar einige Details, die nur der Täter kennen kann. Ganz Süd-Korea ist überglücklich, dass der Täter endlich hinter Gittern ist. Nur seine Mutter glaubt an seine Unschuld und weigert sich ihren Sohn als Täter zu sehen. Keiner ihrer Einwände wird erhört, sondern wird nur von allen Seiten bemitleidet. Also bleibt ihr nur noch die Möglichkeit, auf eigene Faust den wahren Täter zu ermitteln. Schon bald stößt sie auf Widersprüche in den Ermittlungen der Polizei und entdeckt tatsächlich eine heiße Spur. Es scheint, als habe Yoon tatsächlich nur Aufmerksamkeit gesucht. Aber woher, wusste er Dinge, die nur der Täter wissen konnte? Ist er wirklich so unschuldig?
Der erste Trailer hat mich jedenfalls schon wieder gepackt! :popcorn: Hoffe nur, der Film bekommt recht schnell einen deutschen Termin.

Halloween 3D: Olla, die drücken ganz schön auf die Tube. Produziert wurden die ersten beiden Teile von der Weinstein Company, deren Boss Bob Weinstein nun auch heute verlauten ließ, dass der dritte Teil schon fest in Planung und Vorproduktion sei. :shock: Das Skript ist angeblich schon fertig, gedreht wird in 3D und kommen soll der Streifen im Sommer 2010. Regisseur wird dieses Mal nicht Rob Zombie (Haus der 1.000 Leichen, The Devil`s Rejects). Allerdings verkündete Weinstein, man habe bereits einen Regisseur im Visier und stehe schon mit diesem in Verhandlungen. Angeblich besitze dieser Erfahrung im Horrorgenre und habe eine „andere Beziehung“ zur Franchise. Wer das nun aber sei, wollte Weinstein nicht verraten, grinste aber blöd. Ich hab zwar auch schon eine Ahnung, aber solange ich die nicht bestätigt oder dementiert sehe, halt ich auch schön meinen Mund. :D

Rambo V: Es ist vollbracht!!! Sylvester Stallone (Lock Up, Rocky, Tango & Cash, Over The Top, Demolition Man, D-Tox, Cop Land) bekam nun grünes Licht für den fünften Teil seiner Rambo-Reihe mit dem Arbeitstitel Rambo V – The Savage Hunt.
Nach den ersten Angaben legte er sich dann dort mit der Drogenmafia in Mexico an. In einem Interview ließ Mr. Stallone jedoch durchblicken, dass in den Norden der US-Pazifikküste verschlägt. In einem geheimen Labor wollten die US-Militärs eine neue Art von Soldaten züchten, die ohne Gewissen, aber dafür mit absoluter Loyalität jeden Befehl ausführen. Leider ging das Experiment schief und die Soldaten wenden sich gegen ihre Schöpfer. John Rambo soll nun mit einer regulären Elite–Einheit unter seinem Kommando die Supersoldaten ausschalten.
Erinnert ein bißchen an Universal Soldier, aber auch eigentlich egal. Mit wem er sich auch immer anlegt; Hauptsache es scheppert an allen Ecken und Enden!!! :D :hurra: :hurra2:

Bad Boys III: Nach Sechs Jahren nimmt man nun endlich den dritten Teil des Actionfeuerwerks in Angriff. Hierzu wurde als erste Option Peter Craig für ein Skript engagiert, der damit sein Debüt auf der großen Leinwand schreiben könnte. Vorläufig bleibt es beim Drehbuch, denn man möchte warten, wie sich Herr Craig denn so macht. Erst wenn das Studio zufrieden ist, möchte man die anderen Beteiligten für ihre Mitarbeit am Projekt gewinnen.

Valhalla Rising: Mit Outlander kommt ja demnächst ein witziger, actionreicher, aber auch blutiger Wikinger-Film zu uns. Das es auch wesentlich ernster und härter geht, möchte uns der Däne Nicolas Winding Refn beweisen, indem er uns im nächsten Frühjahr mit Valhalla Rising einen ziemlich düsteren und ebenso brutalen Abenteuer-Film beschert. Geschrieben wurde der Film von ihm selbst und Roy Jacobsen. In der Hauptrolle als einäugigen Wikingerkriegers kann man Mads Mikkelsen (James Bond 007 – Casino Royale, King Arthur, Flammen und Zitronen, Wilbur Wants To Kill Himself) bewundern, ihm zur Seite steht der Schotte Gary Lewis (Billy Elliot – I Will Dance, Gangs Of New York, Eragon, Kleine Morde unter Freunden, East Is East).

Im Focus der Geschichte steht der stumme Krieger One Eye. Jahrelang wird dieser vom nordischen Stammesfürsten Barde gefangen gehalten, weil One Eye übermenschliche Kräfte nachgesagt werden. Mit der Zeit freundet sich der Einäugige mit dem Sklavenjungen Are an. Mit seiner Hilfe gelingt es One Eye endlich, Bare umzubringen und zu fliehen. Auf ihrer Flucht treffen sie auf Kare und sein Drachenschiff Loitfoir; einem Schiff, dass von einem unheimlichen Nebel umgeben ist, der sich nur lichtet wenn unbekanntes Land in Sicht ist. Laut Kare wollen sie nach Jerusalem und das Schiff wäre die ideale Gelegenheit schnell Boden gut zu machen. Also schließen sich One Eye und Are dem Trupp von Kare an und segeln weiter. Es wird eine blutige Reise voller unbekannter Gefahren. Und selbst One Eye wird sich seinem Innersten stellen müssen.
Der erste Trailer war ja schon mal sehr interessant und machte in der Tat sehr neugierig, wohingegen der neue finnische Trailer mehr von Action zeigt, und aber gleichzeitig klar stellt, dass der Film trotzdem sehr düster werden muss.

Die Drei Musketiere: Schon über 40 Mal wurde der Klassiker Die Drei Musketiere von Alexandre Dumas dem Älteren (Der Graf von Monte Cristo, Die Bartholomäusnacht, Der Mann in der eisernen Maske, Der Graf von Sainte-Hermine) verfilmt. Das letzte Mal unterirdisch schlecht 1999 für`s US-Fernsehen. Das letzte Mal von Bedeutung 1993 mit einer Großproduktion; leider auch nicht viel besser. Warum? Ersten kommt kein einziger Film nie, nimmer und niemals auch nur ein Haar breit an einen der besten Romane aller Zeit (der Beste ist in der Tat Der Graf von Monte Cristo!!!!) heran!!! Und Zweitens schuf Richard Lester (18 Stunden bis zu Ewigkeit, Robin und Marian) 1973 eine bildgewaltige Verfilmung, die sich relativ dicht an den Roman hält. Und dabei auch noch witzig, actionreich und sehr unterhaltsam. Da kann einfach nur Alles scheitern, was hinterher kommt!
Ausgerechnet Paul W. S. Anderson (Resident Evil, Event Horizon, Death Race, Alien Versus Predator, Soldier, Mortal Kombat) möchte sich nun an dem Stoff vergrei . . . äh . . . versuchen. Nix für ungut, ich hab die meisten seiner späteren Filme auf DVD/Blue-Ray und zudem hat er mit dem Thrillerdrama Shopping schon das Zeug bewiesen, anspruchsvolle Filme zu drehen. Aber warum muss bei Zeus fettem Arsch Alles „modernisiert“ werden (O-Ton Anderson)??? Warum glauben denn diese Hollywood-Idioten, bewegen solche Bücher, Mythen und Legenden die Menschen seit Jahrhunderten bzw. seit Jahrtausenden zum Lesen und sorgen täglich für neue Fans??? Etwa weil sie „alt“ und „out“ sind oder nach wie vor „in“??? Wie dumm muss man denn sein!?!? :wand: :doh: :mecker:

Der blutige Pfad Gottes II - Allerheiligen: Vor genau 10 gelang Troy Duffy mit Der blutige Pfad Gottes ein blutiger und witziger Rachefilm vor Mafiahintergrund und religiöser Thematik. Letzteres war in meinen Augen einfach nur überflüssig, dennoch avancierte der Film inklusive Soundtrack sogleich zu einer Art Kultstreifen. Ein Erfolg, der den Regisseur und Drehbuchautor offenbar so überraschend traf, dass die Geschichte um die kaputten Brüder Conner und Murphy McManus erst jetzt in die Zweite Runde geht. Selbstverständlich nehmen Sean Patrick Flanery (Powder, Suicide Kings, D-Tox) und Norman Reedus (Blade II, Pandorum, Antikörper, 8MM) wieder ihre alten Plätze bzw. Hauptrollen ein. Leider ist Willem Defoe (Antichrist ?, Leben und Sterben in L.A., Es war einmal in Mexico, Platoon, Wild At Heart, Shadow Of The Vampire, Anamorph, Spiderman) nicht mehr dabei, doch als Ausgleich kommen Julie Benz (Dexter, John Rambo, SAW V, The Punisher – War Zone, 8MM 2) und der altgediente Edelmime Peter Fonda (Easy Rider, Ghost Rider, Escape From L.A., Auf dem Highway ist die Hölle los, Futureworld)
Conner und Murphy flüchteten nach dem brutalen Mord im Gericht nach Irland, wo sie zusammen mit ihrem Vater eine Schafzucht fernab der Zivilisation betreiben. Sie führen ein einfaches und doch glückliches Leben. Doch in Boston wird ein Priester in einer Kirche erschossen und die Täter lassen es so aussehen, als hätten die Boondock Saints (so lautet der Originaltitel / zu deutsch: die Urwald Heiligen) die Tat begangen. Duce`s Bruder reist sogleich nach Irland um es den Gebrüdern McManus zu berichten. Flugs rasieren sie sich die Bärte ab, packen ihre Knarren raus und reisen inkognito wieder zurück nach Boston, um herauszufinden was hinter der Sache steckt. Als die sanfte Methode nicht fruchtet, fangen Conner und Murphy einfach an alle umzulegen, die sie für die Bluttat am Priester verantwortlich machen. Und so dauert es nicht lange und die echten Boondock Saints ziehen wieder eine Blutspur durch Boston. Das erregt natürlich gleichermaßen die Aufmerksamkeit von Polizei und Mafia, wobei am Schluß Jeder gegen Jeden kämpft. Als sich dann noch Unis Bloom, eine FBI-Agentin die vom inzwischen verstorbenen Agenten Smeckers ausgebildet wurde, in die Ermittlungen einschaltet, ist das Chaos endgültig perfekt.
Heute wurde der erste Trailer zu dem Streifen veröffentlicht. Ich weiß ja nicht, was ihr macht; aber ich bin jedenfalls diesen Herbst ein weiteres Mal im Kino. :D

Dark Days: Das Sequel zu 30 Days Of Night wird nach den neuesten Meldungen von einem gewissen Ben Katai inszeniert. Mit dem Kinofilm hatte dieser zwar Nix am Hut, war aber dafür schon als Autor und Regisseur der seperaten TV-Miniserie 30 Days Of Night von 2007 verantwortlich; kennt sich also mit der Franchise aus. Wer nun aber sonst noch beteiligt ist, wurde wieder mal nicht bekannt gegeben.

Lobo: Was ist über 2 Meter groß, blau, unzerstörbar und ein Muskelpaket? Genau, es ist der DC-Comicheld Lobo! Seit ungefähr 20 Jahren macht der außerirdische Psycho die Comicwelt unsicher. Jetzt soll der Comic neu verfilmt werden. Und zwar von Guy Ritchie (Snatch – Schweine und Diamanten, Revolver, Sherlock Holmes, Bube, Dame, König, Gras). Und wollt ihr jetzt mal wieder was richtig Dummes hören?
Lobo ist eigentlich ein verkacktes ☻☻☻☻☻☻☻☻☻ hoch 10! Mit 16 hatte er die Idee, die ganzen Leute seines Planeten umzubringen; hat aber nicht ganz geschafft, der Planet wurde aber dennoch zerstört. Seitdem verdient er sich als intergalaktischer Kopfgeldjäger. Dabei ist er aber gleich so ein Bastard, dass er im Himmel als auch in der Hölle Eintrittsverbot kassiert hat, was ihn quasi unsterblich macht. Lobo ist Kettenraucher, Alkoholiker mit einer Vorliebe für Bier, flucht wie Sau und dröhnt sich am liebsten den ganzen Tag mit Heavy Metal zu. Die Bösen gehen ihm nur am Arsch vorbei, auf die Guten schiebt er allerdings einen richtigen Hass. So ging er Superman schon mächtig auf den Sack und hat sogar den Weihnachtsmann gekillt. Sein neuester Auftrag führt ihn wieder auf die Erde, weil sich dort Vier entlaufene Sträflinge aufhalten. Durch einen blöden Zufall lernt er ein kleines Mädchen kennen, die ihn fortwährend begleitet und ihm bei der Jagd hilft. Dummerweise kann Lobo der kleinen Göre nicht mal ein paar Saftige auf Maul verpassen, weil er ihr ein Versprechen gegeben hat. Ja, auch ein Monster hat seinen Ehrenkodex; und der verbietet es Lobo ein gegebenes Versprechen zu brechen.
Klingt jetzt schon mal nach einem saugeilen Streifen. Und tatsächlich ist Lobo in gewissen Kreisen ein totaler Burner; so drehten einige Studenten des amerikanischen Filminstitutes 2000 den Kurzfilm The Lobo ParaMilitary Christmas Special, der sich schon mal dicht an den Comic hält. Wo liegt also jetzt das Problem? Ganz einfach: vom Studio aus wird irgendeine abgefuckte PG-13 Scheiße angestrebt (vergleichsweise FSK 12), die vermutlich jedes noch so kleine „Fuck“, „Cunt“ oder „Shit“ vermissen lässt, keine bluttriefende Gewalt mehr zulässt, keine nackten Weiber mehr zeigt und natürlich eine positive Message vermittelt. Echt dumm!!! Denn man sollte meinen, dass man aus dem Spawn-Debakel Etwas gelernt hätte, wo man aus einem übelst fiesen Comic auch mehr oder weniger eine Kleinkinderversion anstrebte und damit ganz ordentlich floppte. Oder um es in Lobo`s Worten zusammenzufassen: ”Hat man euch ins Gehirn geschissen oder was?“[i]

Hungry Rabbit Jumps: Nicolas Cage ([i]8MM
, Con Air, Das Vermächtnis der Tempelritter, The Rock, The Hunger) gehört zu der Sorte Schauspieler, die gleichermaßen große charakterliche Rolle wie harte Hau-Drauf-Typen spielen können. So zwischendrin rangieren Rollen in anspruchsvollen und gut gemachten Thrillern. Und genau so eine hat Mr. Cage mit Hungry Rabbit Jumps wieder an Land gezogen. Das Drehbuch stammt vom jungen Robert Tannen (Tödlicher Einsatz), Regie jedoch übernimmt mit Roger Donaldson (No Way Out, The Getaway Remake, Die Bounty, White Sands, Cadillac Man, Cocktail, Species, Thirteen Days, Der Rekrut, The Bank Job) erfahrener Action- und Thrillerspezialist.
Laut Synopsis spiel Cage in dem Werk einen Mann, desser Frau brutal ermordet wird. Er kann sich mit der hiesigen Justiz und dem herrschenden Gesetz nicht abfinden. Dabei entdeckt er eine Organisation, die insgeheim Verbrechern fernab von jeder Staatsgewalt ihre Form von Gerechtigkeit zukommen lässt.
So weit, so gut. Klingt bis jetzt eigentlich ganz in Ordnung . . . wenn nicht Michael Douglas (Enthüllung, Basic Instinct, Der Geist und die Dunkelheit, Black Rain, Falling Down, Eine verhängnisvolle Affäre, Traffic – Die Macht des Kartells, Der Rosenkrieg) schon 1983 die Hauptrolle in dem Thriller Ein Richter sieht Rot gehabt hätte.

Suspiria: Ihr ahnt es schon . . . lange genug blieb er verschont, jetzt aber schlägt aber die Remake-Pest – eine unheilbare und äußerst tödliche Filmseuche – wieder zu und fordert ihr nächstes Opfer. Vor knapp 32 Jahren schuf HorrorGOTT Dario Argento (Giallo, Mother Of Tears, Sleepless, Das Phantom der Oper, Tenebrae, Two Evil Eyes) mit Suspiria einen sehr erfolgreichen Schocker, der innerhalb kürzester Zeit zum Kultfilm avancierte. Jetzt soll David Gordon Green (Undertow – Im Sog der Rache, George Washington, All The Real Girls) das Remake inzenieren. Und dass der Typ bislang nur lahme und verwässer Milchbubi-Dramen drehte, macht die Sache nicht besser.
Suzanne Banyon möchte unbedingt das Ballet-Tanzen lernen und studieren. Eine der besten Schulen befindet sich in der deutschen Stadt Freiburg im Breisgau. Suzanne ist zunächst überglücklich, dass sie aufgenommen wird. Schon sehr bald aber wird die Freude von unheimlichen Todesfällen getrübt. Als es dann auch ihre Freundin trifft, stellt sie selbst Nachforschungen.

Akira: Es ist schon eine Weile her, seitdem Schauspieler und Produzent Leonardo DiCaprio (Aviator, Shutter`s Island, Gangs Of New York, Blood Diamond, Der Mann, der niemals lebte) die Drehbuchautoren zu seinem Live-Action Film zum Anime bzw. Manga Akira feuerte. Damals schriehen alle gleich: “Oh, das Projekt ist tot und bla bla fucking bla.“ Ich jedoch, wenn ihr euch erinnert, habe bereits damals vorhergesehen, dass sich DiCaprio nicht so leicht unterkriegen lässt und sich nach neuen Autoren umsehen wird. Und drei Mal ihr jetzt raten, was heute passiert ist! Das Duo Mark Fergus und Hawk Ostby (Iron Man, Children Of Men, First Snow) werden den Stoff nun für`s Kino adaptieren. Na hab ich mal wieder recht gehabt. GOTTverdammt bin ich g’scheit!!!

Van Diemens` Land: . . . heißt ein berühmter irischer Folksong, dessen beste Interpretation vermutlich von den DUBLINERS stammt. In dem Song geht es um die Insel Tasmanien, die früher nach ihrem Entdecker Van Diemen benannt wurde; eben simpel “Van Diemen`s Land“.
Der Folksong nimmt dabei direkten Bezug auf die wenig rühmliche Vergangenheit als britische Sträflingskolonie. Die englischen Gefängnisse platzten aus allen Nähten und ausserdem wurden in den britischen Kolonien dauernd Arbeitskräfte gebraucht. Also wurden Verbrecher in guter körperlicher Verfassung nicht selten zum Strafdienst in entlegenen Kolonialgebieten verbannt. Besonders Australien war gefürchtet: es war einsam, voller gefährlicher Tiere (80% aller für den Menschen tödlichen Gifttiere sind in Australien heimisch), die Arbeit war hart, die Landschaft entweder karg oder bestanden aus unübersichtlichen Wäldern. Zudem gingen die Wärter mit äußerster Brutalität vor. Aufgrund der menschenleeren Wildnis waren Fluchtversuche aus im Vornherein zum Scheitern verurteilt.
Im Juli 1822 hielten es sieben Gefangene auf Sarah Island aber nicht mehr aus und wagten trotzdem die Flucht. Sie schlugen ihre Wärter brutal nieder und flohen in die Wälder. Ihr Plan sah vor, sich zur hunderte Meilen entfernten Siedlung Hobart durchzuschlagen und sich von dort auf Schiffe zurück nach Hause zu schmuggeln. Ihr Fluchtweg führte sie querfeldein mitten durch die menschenleeren australischen Wälder. Unterwegs wollte man sich von dem Getier ernähren, dass man unterwegs fand. Zu diesem Zweck hatte man auch eine Axt mitgehen lassen. So weit, so gut; doch Zwei der Sträflinge gaben schon wenige Tage später auf und kehrten zurück. Die Strapazen waren so offenbar so schlimm, dass sie später im Hospital starben. Von den anderen Verdächtigen fehlte zunächst jede Spur. Man hielt sie für tot. Bis Wochen später Alexander Pearce als einziger Überlebender Hobart erreichte. Er wurde sogleich in Gewahrsam genommen und zurück Sarah Island verfrachtet. Sein Bericht schockierte sogar hartgesottene Wärter und verursachte weltweit großes Entsetzen. Laut seiner Aussage flohen die Sechs verbliebenen Flüchtigen zunächst wie geplant in die Wälder und marschierten in Richtung Hobart. Doch sie fanden Nichts zu essen. Nach etlichen Tagen wurde der Hunger unerträglich. Schließlich starb Robert Greenhill, offenbar der Schwächste im Bunde, an Entkräftung. Die Verbliebenen konnten der Versuchung nicht widerstehen; sie schlachteten und aßen den armen Jungen. Doch das Fleisch reichte nur für wenige Tage. Ein zweiter Mann musste also sterben. Aber ob derjenige sich freiwillig fressen ließ? Laut Pearce entbrannte nun zwischen den Männer ein nervenzerreißendes Katz- und Mausspiel, wer denn jetzt als nächster sterben und gefressen werden musste.
Den vollständigen Bericht verschweige ich aus Jugendschutzgründen jetzt aus besser. Alexander Pearce beschrieb in allen grausigen Details, die Erlebnisse, die zum Tod fast aller Sträflinge führten. Obwohl keine der Leichen bis heute gefunden wurden, ist anzunehmen, dass Pearce`s Bericht vollkommen der Wahrheit entspricht. Die wahre Geschichte ist offenbar derart grauenerregend, dass es fast 200 Jahren dauerte, bis man es wagte sich dem Stoff zu nähern. An dieser Stelle kommt Regisseur Jonathan Auf Der Weide ins Spiel, der laut den ersten Kritiken mit dem schauerlichen Film Van Diemen`s Land eine brilliante Aufarbeitung der damaligen Erlebnisse ablieferte. Geschrieben wurde der Film zum Teil auch vom australischen TV-Star Oscar Redding, der auch sogleich die Hauptrolle als Alexander Pearce übernahm. Ein genauer deutscher Starttermin steht leider noch nicht fest, aber der Trailer sieht nach einem erstklassigen, blutigen und hochspanndem Thriller aus, der sich sehr dicht an dem Tatsachenbericht von Alexander Pearce orientieren muss.

Terminator Salvation: Nein, eine wirkliche Überraschung ist das nicht. Heutzutage ist es ja üblich, von jedem Film auf DVD oder Blue-Ray eine längere Fassung herauszubringen. Und nachdem Terminator Salvation von Seiten des Studios ja ohnehin für eine PG-13 Freigabe geschnitten werden musste, bot sich das hier besonders an. Während in Europa und Asien die Einspielergebnisse in Ordnung waren, ging der Streifen in den USA unter. Wohl auch, weil der Film unter sehr vielen kleineren Logiklöchern zu leiden hatte. Etwas, dass mit einer längeren Version zumindest gehörig dezimiert werden könnte. Gegen Ende des Jahres erscheint in den USA die längere Fassung, die als Director`s Cut ausgewiesen wird. Also als die Fassung, die von Regisseur McG (3 Engel für Charlie Teil 1 und 2) favorisiert wurde. Ein erster Ausblick auf die kommenden Director`s Cut offenbarte nun eine Lauflänge von 135 Minuten und läuft damit satte 20 Minuten länger als die Kinofassung!!! Es ist also anzunehmen, dass neben den üblichen Gewaltschnitten (deren Anzahl nun deutlich höher eingeschätzt wird) und der bekannten Nacktszene von Moon Bloodgood tatsächlich auch etliche Logikfehler eliminiert werden. Allerdings gibt es auch Meldungen, wonach es nur eine 3 Minuten längere Version geben wird, die dementsprechend armseeliger ausfallen würde. Jetzt haben wir also nur noch ein Problem . . . den Standort Deutschland! Leider war es in der Vergangenheit so, dass die Deutschen bzw. die Europäer in den letzten Jahren ein ums andere Mal auf eine längere Fassung verzichten mussten, weil es den Verantwortlichen in den USA nicht rentabel genug erschien. Bei Tropic Thunder wurde der wesentlich heftigere Director`s Cut nur als limitierte Blue-Ray veröffentlicht und bei Watchmen wurden die Fans regelrecht beschissen, weil der DC auch nur ausschließlich in den USA erschien, obwohl er vorab weltweit angekündigt wurde. Und auch der sogenannte Killer Cut von Freitag der 13. (Remake) wurde hierzulande nicht veröffentlicht. Immerhin, bei diesen Beispielen besaß Paramount die Rechte in Europa. Bei Terminator Salvation hat Sony hierzulande das Sagen. Mal sehen, was draus wird und welche Version nun wirklich kommt. Könnte gut sein, dass es tatsächlich vorab nur x+3 Minuten längere Unrated-Fassung gibt; und Monate später erst den richtigen Director`s Cut. Wäre nicht das erste Mal. Der DC ist nun auf alle Fälle auf Blue-Ray für Großbritannien bestätigt.

Solomon Kane: Na ihr könnt doch alle ganz gut Russisch, oder? :D Den Amis und den Europäern vorweg sind es nämlich die Russen, die den allerersten offiziellen Trailer zu Solomon Kane raushauen. :hurra2: Solomon Kane ist eine literarische Figur und stammt von FantasyGOTT Robert E. Howard (Conan der Barbar, Red Sonja, Kull der Eroberer). Regie führte Michael J. Bassett (Wilderness, Deathwatch), der auch die Romane für die Leinwand adaptierte. Ihr habt richtig gehört: DIE Romane, denn es ist nur der erste Teil einer geplanten Trilogie. In der Hauptrolle als Solomon Kane ist James Purefoy (Rom, Resident Evil, George und das Ei des Drachen) zu sehen und in einer Nebenrolle der großartige Pete Postlethwaite (Dragonheart, Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten, Alien³, Die üblichen Verdächtigen, Dark Water, Das Omen Remake).
Solomon Kane ist ein Söldner im Dienste von Königin Elisabeth I von Großbritannien. Nach einer derben Schlacht in Afrika, möchte er sich in England endlich zur Ruhe setzen. In Frankreich trifft er auf eine Gruppe von Reisenden. Sie fragen ihn, ob er sich nicht ein Stück begleiten möchte. Als Gentleman nimmt er natürlich an, schließlich haben sie denselben Weg und außerdem ist da noch dieses bezaubernde rothaarige Mädchen. Doch in einem unbeobachteten Moment, als Solomon gerade abgelenkt ist, wird der Trupp von einer Horde Räuber überfallen. Es kommt zu einem derben Gemetzel. Das Mädchen stirbt in Solomon`s Armen. Der Vorfall erweckt seinen alten Kampfgeist und kriegerische Geister: Solomon Kane sinnt auf Rache. Und so begibt er sich auf die Suche nach dem Urheber des Überfalles. Es wird eine bluttriefende Reise voller Gefahren; mit vielen Kämpfen und noch mehr Toten an deren Ende ein übermenschlicher Gegner lauert. Doch Solomon Kanes Cape ist ebenso schwarz wie sein Geist, seine Pistolen geladen, sein Dolch tödlich, sein Degen scharf und seine Muskete trifft immer ihr Ziel!
Heute wurde der erste Trailer veröffentlicht; wie bereits gesagt auf russisch. Aber eigentlich auch scheißegal, wenn man Nix versteht. Die gezeigten Bilder sprechen für sich: Action, Fantasy und natürlich viel Blut vor düsterer Atmosphäre. :steckenpferd: :rofl: :hurra2: :hurra: Scheiße juckt`s mich in den Finger. Ich will den Film sehen . . . SOFORT!!! Warum dauert bis zum Frühjahr noch so lange?!?! :mecker:
Gunslinger: Nachdem seine Live-Actionumsetzung von Blood: The Last Vampire noch nicht mal bei uns angelaufen ist, nimmt Regisseur Chris Nahon (Kiss Of The Dragon, Das Imperium der Wölfe) schon sein nächstes Projekt in Angriff.
In Gunslinger ist die Menschheit nach einer globalen Katastrophe um Jahrhunderte zurückgeschleudert worden. Es regiert wieder mehr oder weniger das Faustrecht. In dieser Zeit wird ein älteres Päärchen von einer Gang brutal ermordet. Als ihre Söhne die Leichen entdecken, begeben sie sich auf einen Rachefeldzug gegen die Mörder.
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie muss ich gerade an eine Mischung aus Fallout 3 und Red Dawn denken. :? Jedenfalls klingt das einigermaßen interessant und immerhin wird Josh Hartnett (Black Hawk Down, Sin City, Die schwarze Dahlia, 40 Tage, 40 Nächte, Halloween H20 – 20 Jahre später, O, Pearl Harbor) eine der Hauptrollen übernehmen.

True Grit: Noch bevor die Coen-Brüder (Blood Simple, Ladykillers, The Big Lebowski, Arizona Junior, Fargo, O Brother, Where Art Thou?, No Country For Old Man, Burn After Reading) mit Jesus Quintana einen ihrer Kultcharaktere aus The Big Lebowski wiederbeleben werden, drehen sie mit dem Western True Grit ein Remake des Klassikers Der Marshall mit John Wayne (Alamo, Die Söhne der Katie Elder, Der schwarze Falke, Hatari, Der Scharfschütze).
Als die junge Mattie Ross zurück nach Hause kommt, muss sie feststellen, dass ihre gesamt Familie ausgelöscht wurde. In der Stadt erfährt sie, wer ihre Leute umgebracht hat. Es handelt sich um Tom Chaney und seine Gang, doch Niemand will ihr aus Furcht helfen. Schließlich engagiert sie den alten, versoffenen und einäugigen Marshall „Rooster“ Cogburn, der ihr bei der Jagd helfen soll. Kurze Zeit später gesellt sich noch der Ranger La Boeuf dazu, der Chaney wegen eines Mordes in Texas verfolgt. Von nun beginnt eine gefahrenvolle Odyssee, die sie tief in indianisches Gebiet führt. Eigentlich sollte ja die Devise lauten „Nicht Auffallen“, aber da Mattie dauernd mit Rooster zankt, Rooster ständig mit Tom und Tom grundsätzlich an Mattie Etwas auszusetzten hat, ist die Sache nicht so einfach.
John Wayne bekam für seine Rolle den Oscar bekam. Und auch wenn es sich bei Jeff Bridges (Arlington Road, White Squall, The Big Lebowski, Tron, Spurlos, König der Fischer, Heaven`s Gate, Fearless) – der diesen Part übernehmen wird – um einen erstklassigen Schauspieler handelt, wird er sich doch ein bißchen anstrengen müssen.

Hancock 2: Immerhin; Charlize Theron (Mein großer Freund Joe, Æon Flux, Monster, The Italian Job, Reindeer Games, The Astronaut`s Wife) wurde für die Fortsetzung der Actionkomödie bestätigt.

Jeepers Creepers III – The Cathedral: Langsam aber sicher schreitet das Projekt voran. Victor Salva gab heute ein Statement, indem er sich für den langen Zeitraum entschuldigte, dass es solange dauerte, bis man nach einem Jahr die Finanzierung gesichert hätte. Dafür kommt aber auch eine weitere Kinoproduktion und noch dazu eine Serie. Laut Salva werde sich die Zeit und die Location ein bißchen ändern. Wir erinnern uns . . . der Creeper darf nur alle 28 Jahre für 28 Tage seine Körperteile durch unfreiwillige Spender erneuern. In diesem Sinne wird auch Gina Phillips (Ally McBeal, Jennifer`s Shadow) ihre alte Rolle wieder aufnehmen.

This Is It:

Vor Drei Monaten starb mit Michael Jackson wohl einer der größten musikalischen Künstler, den dieser Planet je hervorgebracht hatte; egal ob man nun seine Musik mochte oder nicht. Für mich jedenfalls – der die 80er noch als Kind miterlebte – war er eine feste Säule im Musikbusiness, so etwas wie eine tragendes Gerüst, dass nun einfach nicht mehr ist.
Der Tod ereilte „Jacko“ mitten unter den Vorbereitungen zu seiner ausverkauften Konzert-Reihe, wobei bei den Proben stets die Kamera mitlief. Eine Standard-Prozedur von Perfektionist Michael Jackson, damit er im Nachhinein sehen konnte, wie die Show konkret aussehen würde und ob sich hier und da noch Etwas verbessern ließe. Insgesamt kamen so über 180 Stunden Video- und Audiomaterial zusammen, dass sich nach dem Tode „Jacko`s“ Sony unter den Nagel riss, um mit Genehmigung des Jackson-Clans einen Konzertfilm zusammen zu schneiden, der weltweit am 28. Oktober anlaufen soll. Nun wurde der erste Trailer zu dem Film veröffentlicht. Man sieht im Trailer mehr von den Vorbereitungen für die Show, als die fertig choreographierten Proben; was sich aber in der Kinofassung ändern soll. Die kurzen Aufnahmen, die man jedoch von der Show sieht, machen klar, dass Michael Jackson wohl damit bisher alles da gewesene mit weitem Abstand getoppt hätte! Übrigens bestand Jackson sogar in den stundenlangen Proben immer darauf, dass live gesungen und gespielt wird. Das bedeutet, dass der Zuschauer keinen Ton vom Band, sondern tatsächlich die letzten Live-Aufnahmen von Michael Jackson zu hören kriegt. Umso schmerzlicher ist sein viel zu früher Abgang von der Bühne, denn diese geile Show hätte ich verdammt gerne gesehen!!! :(

Eine Weihnachtsgeschichte: Kommen wir zu etwas Erfreulicherem und damit auch zu einem herzerwärmenden und menschlichsten Werke der Weltliteratur. Der Klassiker Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens (Oliver Twist, David Copperfield, Große Erwartungen, Nicholas Nickleby, Harte Zeiten) ist ja schon über 35 Mal verfilmt worden und auch dieses Jahr ist es wieder soweit.
Wir schreiben das Jahr 1843 und befinden uns in London. Der Geschäftsmann Ebenezer Scrooge ist ein unsympathischer Geizhals, dem Nichts und Niemand heilig ist. Für die Armen hat er nur Verachtung übrig und selbst seine eigenen Angestellten haben es nicht besser. Als es sein Angestellter Bob Cratchit sogar wagt und ihn am Tag vor Heiligabend um ein bißchen Feuerholz bittet, damit es ihn und seine Kollegen bei der Arbeit nicht friert, kürzt Scrooge sein Gehalt eklatant, so dass sich die Familie Cratchit nicht einmal die Weihnachtsgans leisten können. Das ist zuviel des Geizes! Früh am Abend, als Ebenezer Scrooge zu Bett gehen will (denn man muss ja an den Kerzen sparen) besucht ihn der Geist seines verstorbenen Partners und einzigen Freundes Jacob Marley. Er bereitet ihn darauf vor, dass ihn noch diese Nacht drei weitere Geister heimsuchen werden: der Geist der vergangenen Weihnacht, der Geist der jetzigen Weihnacht und der Geist der kommenden Weihnacht. Und tatsächlich kommen sie nacheinander und nehmen Ebenezer Scrooge mit auf eine Reise, die von ihm selbst handelt und ihn gleichermaßen schockieren wie aufrütteln wird.

Drehbuchautor und Regisseur ist dieses Mal Multitalent Robert Zemeckis (Zurück in die Zukunft Teil 1 bis 3, Schatten der Wahrheit, Verschollen, Forrest Gump, Der Tod steht ihr gut), wobei er sich derselben Technik bediente, die er schon in seinen beiden letzten Filmen Der Polar-Express und Beowulf einsetzte. Mit der sogenannten Motion-Capturing-Technik werden reale Schauspieler gefilmt und anschließend als computergenerierte Figuren wiedergegeben. Das Endprodukt sieht aus wie ein typischer CGI-Film in der Tradition von Shrek oder Ice Age. Mancher mag das billig nennen; künstlich und ohne Charme, jedoch legt Zemeckis bei den realen Vorbildern wert auf gute Schauspieler und engagierte auch hier nur Akteure der ersten Liga. Die Hauptrollen als Ebenezer Scrooge und den drei Geistern der Weihnacht verkörpert der kongeniale Jim Carrey (Der Grinch, Ace Ventura, Der Dummschwätzer, Die Maske, Die Truman Show) und der grandiose Gary Oldman (Léon der Profi, Das fünfte Element, Romeo Is Bleeding, Dracula, The Dark Knight) tritt als Bob Cratchit und Jacob Marley auf. Darüber hinaus sind noch Colin Firth (Die letzte Legion, Der englische Patient, Fever Pitch, Das Mädchen mit dem Perlohrring, Bridget Jones) und Bob Hoskins (Hook, Unleashed, Auf den Schwingen des Todes, Meerjungfrauen küsst man nicht!, Doomsday) daran beteiligt.
Heute wurde dazu der erste Trailer veröffentlicht. Und der macht in der Tat schon mal einen guten Eindruck. Nicht zuletzt auch, weil sich diese Verfilmung scheinbar ziemlich dacht an der Vorlage orientiert. Wer sich selbst davon ein Bild machen möchte, dem kann sich ab dem 12. November davon überzeugen.

The Green Hornet: Kommen wir mit The Green Hornet mal zu einer äußerst zwiespältigen Angelegenheit. The Green Hornet ist eine in meinen Augen einfach nur bescheuerte Serie aus den 60ern. Avancierte aber schnell zu einer Kultserie. Wohl auch weil die Reihe in eklatanter Weise die Batman-Serie kopierte. Ohne dessen doppelzüngigen Charakter natürlich.
Die grüne Hornisse ist in Wirklichkeit der Zeitungsverleger Britt Reid, der in der komischen Aufmachung Verbrecher jagt und unschädlich macht. Unterstütz wird er dabei von seinem Chauffeur Kato und dem Bezirksstaatsanwalt. Leider glauben die vor Intelligenz strotzenden Bullen – obwohl die grüne Hornisse ihnen immer wieder jeder Menge Bösewichter serviert – es handele sich bei ihm auch um einen Verbrecher und machen Jagd auf ihn.
Das Einzige, was die Serie neben dümmlichen Kostümierungen und jeder Menge irgendwie hirnloser Fights zu bieten hatte, war Bruce Lee (Die Faust des Rächers, Die Faust des Drachen, Der Mann mit der Todeskralle) in seiner ersten publikumsträchtigeren TV-Rolle. Ansonsten halt Schund ohne Ende; aber eben von der uncoolen Sorte. Ich jedenfalls, mit meinem bescheidenen Verständnis von Kultur, kann jedenfalls so gleich gar nicht nachvollziehen, warum gerade heftigst an einer Kinoaufbereitung gearbeitet wird.Umso erstaunlicher, welche großen Namen sich dafür angemeldet haben. Der Film ist in erster Linie das Baby von Teilzeit-Komiker Seth Rogen (Zack und Miri drehen einen Porno, Jungfrau (40), männlich, sucht, Superbad, Beim ersten Mal), der neben Drehbuch auch gleich die Hauptrolle übernahm. Mitgeschrieben hat außerdem Evan Goldberg (Superbad, Da Ali G Show). Regie führt Michel Gondry, der zuvor nur Videolips gedreht hat; hauptsächlich für BJÖRK. Seltsamerweise übernimmt die weibliche Hauptrolle Cameron Diaz (Die Maske, 3 Engel für Charlie Teil 1 und 2, Super süß und super sexy, Gangs Of New York). Und der große Clou . . . jetzt soll doch glatt der grandiose Christoph Waltz (Sieben Monde, Die Braut, Der Tourist, Der Tanz mit dem Teufel) dank seiner bravourösen Vorstellung in Inglorious Bastards den Part des Bösewichtes übernehmen. :shock:

Silent Hill II: Es war eigentlich abzusehen, was in diesem Fall durchaus nicht schlecht ist, nur leider hat es viel zu lange gedauert. :irre: Lange Rede, kurzer Sinn . . . es kommt endlich die Fortsetzung des exzellenten Horrorschockers Silent Hill basierend auf dem gleichnamigen Videospiel. Roger Avary (Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Beowulf, Killing Zoe, True Romance, Die Regeln des Spiels) wird dabei abermals das Drehbuch schreiben. Wer sonst noch beteiligt ist, wird demnächst bekannt gegeben.

Terminator Salvation: Das letzte Mal hab ich euch ja schon auf die längere Fassung aufmerksam gemacht. Und jawohl; auch in Deutschland kommt die erweiterte Version. Leider in einer doppelt enttäuschenden Variante. Zum Einen handelt es sich lediglich um die 3 Minuten längere Unrated-Version (also nur mehr Sex und Gewalt), die natürlich bewusst fälschlicherweise (aber zum Kauf einladend) als Director`s Cut angepriesen ist. Und zum Anderen kommt diese Fassung nur als Blue-Ray, die ab dem 30. November im Handel ist. Ja, das wird die Sauger bestimmt freuen! Aaaaaber wenn ich jetzt mal wieder kurz Prophet spielen darf, dann teile ich jetzt mit euch meine Intuition, dass nächstes Jahr – spätestens aber zu Terminator V – der wirkliche Director`s Cut erscheinen wird. So könnte man die Fans vorläufig beruhigen, durch den reinen Blue-Ray-Release Kosten sparen und später doppelt abkassieren.

The Passage: Mit der Großproduktion The Wolfman kommen die Werwölfe wieder ganz edel ins Kino. Und klar; wo Werwölfe sind, da sind Vampire auch nicht weit. Demnächst nämlich kommt auch ein dick budgierter Vampirstreifen mit dem Titel The Passage. Doch anders als bei The Wolfman greift man nicht auf einen alten Klassiker zurück, sondern möchte eine neue, moderne Story dazu verwenden. Und genau an dieser Stelle kommt Romanautor Justin Cronin ins Spiel. Dieser hat bisher nur die Liebesschnulzen-Dramas-Schmalz-Scheiße-Was-Auch-Immer The Summer Guest und Mary und O`Neil geschrieben und damit großen Erfolg gehabt. Vor kurzem bekam FOX ein Teilmanuskript seines neuesten Werkes in die Finger, was sich offenbar als intelligenter, spannender und blutiger Vampirroman entpuppte, weswegen die als Trilogie geplanten Romane unter dem Pseudonym Jordan Ainsley erscheinen werden, um die eingefleischten Liebhaber seiner Pussy-Romane nicht zu verschrecken.
Afrika im Jahr 2016. Wie schon so oft in vergangenen Zeiten leiden die Menschen unter (Bürger-)Krieg, Hunger und Seuchen. Die Lazarette sind überfüllt. Als das nächste Lazarett aber nahe dem Dschungel errichtet wird, kommt es zu einem seltsamen Zwischenfall. Einige Patienten wurden im von Fledermäusen gebissen, tags darauf plötzlich kerngesund. Es dauert nicht lange und man erkennt, dass die betreffenden Fledermäuse auch unter einem Virus leiden; einem Virus, der aber rigoros Krankheiten vernichtet. Das wäre die Chance, Krankheiten wie Krebs ein für alle Mal auszulöschen. Leider ruft das auch das Militär auf den Plan, die nun ihrerseits und streng geheim beginnt, Experimente durchzuführen. Meistens an Kandidaten der Todeszelle. Leider zeigt nun auch der Virus sein wahres Gesicht und die Probanten mutieren zu blutrünstigen Vampiren.
Das Studio hat sofort reagiert, sich die Rechte gesichert und sogleich keinen Geringeren als Regie-GOTT Sir Ridley Scott (Alien, Black Hawk Down, Hannibal, Thelma & Louise, Black Rain, Königreich der Himmel, Body Of Lies - Der Mann, der niemals lebte, Blade Runner) für die kommenden Dreharbeiten verpflichtet. Geplant ist wie bei den Romanen auch eine Trilogie. Und für die Adaption wurde heute mit John Logan (Sweeny Todd, The Last Samurai, Bats – Fliegende Teufel, Star Trek - Nemesis, Aviator) ein unglaublich starker Drehbuchautor verpflichtet. Vielleicht sollte ich jetzt noch erwähnen, dass Scott und Logan bereits zusammen durch den genialen Historienfilm Gladiotor ein mit 5 Oscars prämiertes Meisterwerk geschaffen haben! ;) Als fassen wir nochmal zusammen . . . Scott + Logan + Vampire = MOTHEFUCKIN` HELL YEAH, BABY!!! :hurra: :hurra2: :steckenpferd:

Night Of The Living Dead – Origins: NEIN! NEIN!! NEIN!!! Und sag vor lauter Freude sag ich`s gleich nochmal . . . NEIN, es kommt kein Remake des Horrorklassikers von George A. Romero (Day Of The Dead, Dawn Of The Dead, Land Of The Dead, Diary Of The Dead, Bruiser, Martin, Two Evil Eyes)!!! Stattdessen wird die Franchise von einem weiteren Film bereichert, der aber dieses Mal im Gegensatz zu allen anderen Teil einen direkten Bezug auf den ersten Teil haben wird. Night Of The Living Dead: Origins heißt das Ding.
In The Night Of The Living Dead fahren Barbara und ihr Bruder Tom zum Grab ihres Großvaters. Noch auf dem Friedhof werden sie von Zombies angegriffen. Tom schafft es nicht mehr, doch dafür gelingt Barbara die Flucht. Gerade noch so kommt sie zu einem abgelegenen Farmhaus, wo sich bereits eine kleine Gruppe von Flüchtlingen zusammen gefunden hat. Nun müssen sie sich gegen sie anströmenden Zombiehorden verteidigen.
Jedes Mitglied der Gruppe hat jedoch eine eigene Geschichte, die im Film jeweils nur kurz angesprochen wurden. Und eben diese Geschichten sollen nun in Night Of The Living Dead: Origins erzählt werden. Dafür verantwortlich ist Neuling Zebediah de Soto, der auch das Drehbuch schrieb. Regie führen aber wird er nicht allein, denn ihm zur Seite steht Simon West (Con Air, Wehrlos – Die Tochter des Generals, Unbekannter Anrufer, Lara Croft – Tomb Raider). Der richtig große Clou kommt aber erst noch . . . The Night Of The Living Dead: Origins soll dank der neuen Technik “The Beast” der erste große CGI-Splatter in 3D werden.

Ironclad: Königreich der Himmel ist ja nun schon eine Weile her und war leider nicht sooooo überragend. Na gut, ich hab auch den DC noch nicht gesehen. . . . Von was red ich jetzt eigentlich . . . :? . . . ach ja, jetzt fällts mir wieder ein; es geht um Ritter, Action und hoffentlich jede Menge Historiengemetzel. Jedenfalls verspricht das Ironclad, der sich inhaltlich auf den gewaltsamen Versuch vom englischen König Johann Ohneland anspielt, sich ein paar Ländereien unter den Nagel zu reißen. Gerade die Zeit von 1208 bis 1214 dürfte interessant sein, wo Johann Ohneland in etliche gewaltsame Streitigkeiten mit den landesinneren Adel verfiel. Denn James Purefoy (Solomon Kane, Rom, Resident Evil) soll einen Tempelritter spielen, der mit seinen sieben Kohorten die Burg Rorchester gegen ihn verteidigt. Als König Johann Ohneland ist Paul Giamatti (Shoot `Em Up, Lady In The Water, Der Illusionist, Verhandlungssache, Paycheck) vorgesehen. Geschrieben wurde das Teil von Neuling Erick Kastel, Regie führt der durch den tollen B-Movie Mintaurus bekannte Jonathan English. Mal sehen was draus wird; neugierig bin ich allemal.

Hereafter: Clint Eastwood (Der fremde Sohn, Gran Torino, Perfekt World, Dirty Harry, Für eine Hand voll Dollar, Erbarmungslos, Ein wahres Verbrechen, Blood Work, Million Dollar Baby, Absolute Power) ist wie ein guter Wein; je älter er wird, desto besser wird er!!! Mit knapp 80 Jahren denkt er noch lange nicht über`s Aufhören nach. Ich fiebere jedenfalls schon wieder wie ein Vulkan seinem neuesten Film entgegen, obwohl nur bekannt ist, dass es ein Thriller mit dem Titel Hereafter werden soll; so etwas in der Richtung wie The Sixth Sense. Geschrieben wurde das Drehbuch von Peter Morgan (Frost/Nixon, Der letzte König von Schottland, Die Queen) und die Hauptrolle übernimmt Matt Damon (Die Bourne Identität, Dogma, Rainmaker, Der Soldat James Ryan, Der talentierte Mr. Ripley, Syriana, The Departed). :hurra: :hurra2:

Paranormal Activity: Gefakte Dokus und fiktive Privataufnahmen sind ja derzeit VOLL „in“. Ob bei dem Ursprung The Blair Witch Projekt über den Monsterfilm Cloverfield bis hin zum vollendeten Meisterwerk District 9; allen ist eine starke Atmosphäre leibhaftig. Und beim Horrorfilm, beispielsweise Rec° treibt es Spannung geradezu auf die Spitze. Nun steht demnächst ein weiterer Gruselfilm mit derartiger Inszenierung an. Geschrieben, inszeniert und produziert wurde der Film von Oren Peli bereits im Jahre 2007, kommt aber aus unbekannten Gründen erst jetzt ans Licht.
Es geht um das Päärchen Katie und Micah, die überglücklich in ihr neues Heim einziehen. Mit der Zeit haben sie das Gefühl, nicht alleine zu sein. Vor allem nachts beschleicht sie der Eindruck, als treibe sich Jemand in ihrem Haus herum. Also decken sie sich mit Überwachungsutensilien wie Nightvision-Kameras und Bewegungsmeldern ein. Was sie aber auf den Bändern entdecken . . . am Besten ihr seht euch den Trailer selbst an.
Schätzungsweise im Frühjahr kommt der Film auch zu uns. Zeit genug, um sich Windeln und Beruhigungsmittel zu besorgen!

Halloween 3D: Nun ist es raus! Ich persönlich hatte ja auf John Carpenter (Halloween Original, Das Ding au seiner andere Welt, Assault On Precint 13, Dark Star, The Fog, Big Trouble In Little China, Snake Plissken), doch dafür wird nun Patrick Lussier (Gods Army III, Dracula 2000) die Regie übernehmen, der neulich mit My Bloody Valentine offenbar ausnahmsweise mal ein gutes Remake hingelegt haben soll. Das würde doch glatt mal auf eine Rezension einladen. Auch steht ihm sein Teamkollege Todd Farmer (Jason X, The Messengers) aus My Bloody Valentine als Drehbuchautor zur Seite.