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Film-News Dezember 09

Red Einst war es eine Idee, dann wurde daraus eine Graphic Novel und da Manga und Comics derzeit sehr hoch im Kurs stehen, muss natürlich gleich mal ein Filmchen her. Red ist eine drei-teilige Serie und stammt von Texter Warren Ellis (City Of Silence, Wolfskin, Ocean, Storm) und Zeichner Cully Hamner (Black Lightning, The Ride), wobei der erste Teil bereits 2002 erschien und sogleich zu einem Bestseller wurde.
Paul Moses lebt einsam in einer ziemlich abgeschiedenen Gegend. Die einzigen Kontakte die er pflegt sind Telefonanrufe zur Frau vom Paketdienst und Briefe an seine Nichte in England. Niemand weiß, dass er einst für die CIA arbeitete und für die schmutzigsten Geheimnisse zuständig war. Kein Wunder, dass er so früh in Rente ging. Er führt ein beschauliches Leben, aber es ist gut so. Das ändert sich, als Michael Beesley neuer Direktor des CIA wird. Zur Amtseinführung gehört auch der Besuch in „Raum R“; einem speziellen Raum, indem sämtliche Aktionen des CIA chronologisch geordnet sind. Auch illegale, verbrecherische und gegen sämtliche moralischen Aspekte verstoßende Operationen sind darunter. Beesley ist zunächst gleichermaßen angewidert, angeekelt und geschockt. Richtig entsetzt ist er allerdings, dass es mit Paul Moses einen Mann gibt, der über jede einzelne Untat genau Bescheid weiß. Beesley hat auch politische Ambitionen und gerät nun in einen Gewissenskonflikt, denn sollten diese Verbrechen bekannt werden, hat die CIA mit massiven Einbußen und dem Rückhalt der amerikanischen Bevölkerung zu rechnen. Schlimmer noch wäre der Ruf bei verbündeten Staaten und das Ansehen der USA in Weltpolitik. Beesley sieht keine Wahl, als die Verbrechen mit einem weiteren Verbrechen zu bekämpfen. Zuerst wird Moses` Händlerin versetzt, dann ein Team von Killern zu ihm geschickt. Doch sie haben den alten Mann äußerst unterschätzt. Moses tötet das Team fast emotionslos und brutal. Paul weiß nun auch ganz genau, was passiert ist: sein Status wurde von Grün auf Rot gesetzt; dass heißt, er wurde von der CIA zum Abschuß freigegeben! Und so beschließt er seinerseits Feuer mit Feuer zu bekämpfen.
Für den nun kommenden Film sind bereits große Namen verpflichtet worden. Die Hauptrolle übernimmt Bruce Willis (Strib Langsam Teil 1 bis 4, The Last Boyscout, The Sixth Sense, 16 Blocks, Surrogates, Armaggedon, Der Schakal), der mit seiner Glatze auch hervorragend auf Paul Moses passt. Größte Überraschung ist unter anderem auch der mittlerweile 93-jährige Ernest Borgnine (The Wild Bunch, Marty, Verdammt in alle Ewigkeit, Das dreckige Dutzend, Das schwarze Loch, Der Flug des Phönix, Die Wikinger), der den jetzigen Verwalter der CIA-Aufzeichnungen spielen wird. Beesley wird vom Schotten Brian Cox (Rob Roy, Die Bourne Identität, Die Bourne Verschwörung, Troja, Red der heißt nur zufällig genauso, Red Eye, Zodiac) verkörpert. Mit dabei sind außerdem noch Morgan Freeman (Das Beste kommt zum Schluß, Denn zum Küßen sind sie da, Deep Impact, Im Netz der Spinne, Bruce Allmächtig, Sieben, The Dark Knight), Helen Mirren (Excalibur, Caligula, Die Queen, Gosford Park, King George – Ein Königreich für mehr Verstand, Mosquito Coast, Tötet Mrs. Tingle) und Richard Dreyfuss (Der weiße Hai, W, Catch 22 – Der böse Tick, Always – Der Feuerengel von Montana). Für das Kino wurde die Graphic Novelle von den Gebrüdern Hoeber (Whiteout) adapiert. Regie führt der deutsche Robert Schwendkte (Flightplan, Tattoo, Eierdiebe).

Kampf der Titanen: DAS ging aber schnell. Gestern noch der internationale Teaser, heute schon auf deutsch. Anscheinend ist das Interesse hierzulande auch ziemlich groß.

Der Exorzist: Remakes sind ja grundsätzlich Suizidmeldungen. Manche wirken wie Gift, andere wie der Galgen, aber die Meisten, als hätte man sich gerade das Hirn mit einer Magnum weggepustet. Aber bei solchen Nachrichten habe ich echt keinen Plan, was ich davon halten soll.
Die 1970er sind einwandfrei und ohne jede Gegenrede DAS Jahrzehnt des anspruchsvollen Hochspannungshorrors. In keiner andere Dekade wurde derart viele hochwertigen Klassiker produziert. Die Filme waren sehr viel düsterer und wesentlich angsteinflößender als noch in den 60ern. Der erste Streifen, der diesen neuen Weg ging und den Horror-Reigen eröffnete, war 1973 Der Exorzist von Regisseur William Friedkin (French Connection, Cruising, Leben und Sterben in L.A., Die Stunde des Jägers, Das Kindermädchen) und Autor William Peter Blatty (Der Exorzist, Legion von ihm selbst verfilmt als Der Exorzist III, Ein Schuß im Dunkeln, Mastermind).
Schauspielerin Chris MacNeil ist wegen Dreharbeiten in Washington D.C.. Immer mit dabei ist ihre 12 jährige Tochter Reagan, die sie vorübergehend bei Freunden unterbringt. Doch dort angekommen verhält sich Reagan schon bald merkwürdig. Benutzt bei jeder Kleinigkeit heftige Kraftausdrücke und benimmt sich wie eine Geistesgestörte. Anfangs glauben die Ärzte und Chris noch an eine neurologische Störung. Nachdem Nichts fruchtet, resignieren die Ärzte und empfehlen einen Exorzisten. Pater Damien Karras wird auserkoren den Exorzismus durchzuführen. Doch da er zur Zeit selbst schwere Gewissensbisse und seinen Glauben verloren hat, weil er seine demenzkranke Mutter in einer Irrenanstalt einfach hat krepieren lassen, ist er für einen Exorzismus denkbar ungeeignet. Es kommt wie es kommen muss. Die Sache geht schief und Reagen wird noch bösartiger als zuvor. Ein Experte muss her. Zum Glück befindet sich gerade Pater Merrin in der Stadt; ein passionierter Archäologe, Spezialist für Satanismus und darüber hinaus schon mit Exorzismus vertraut. Die Strapazen damals waren so schlimm, dass sie sein Haar in einer Nacht grau färbten. Doch er zeigt keine Angst, schließlich geht es um das Leben eines unschuldigen Mädchens. Jedoch ahnt Merrin nicht, was für ein animalischer Dämon auf ihn wartet. Noch dazu hat der Teufel eine alte Rechnung mit ihm offen.
Ausladende Kotzorgien, schockierender Sexismus, übelste Obszönitäten aller Art, böse Schockeffekte, eine unglaublich bedrohliche Atmosphäre, düstere Bilder und ein ekelhaftes Make-up. Friedkin ließ Nichts aus, um den Zuschauer immer wieder auf`s Neue herauszufordern. Dabei war die damalige Kinofassung auch noch um gut 10 Minuten gekürzt. Der richtige Director`s Cut kam erst 2001 heraus. Der Erfolg von Der Exorzist war so groß, dass der Film Drei weitere Teil in schwankender Qualität nach sich zog. Und nun wollen Friedkin und Blatty den Klassiker doch glatt wieder in einer Mini-Serie aufleben lassen. Blatty überarbeitete sein Drehbuch und Friedkin wird auch wieder Regie führen. Natürlich soll die Serie jede Menge Elemente des Films enthalten, angeblich aber auch sehr viel Material, was vor knapp 40 Jahren einfach zu krass und zu derb für`s Kino war. Und selbstverständlich sollen auch viele neue Szenen ihren Platz finden.
Wie ihr seht, ist das hier schon eine recht komische Nachricht. Ich denke, ich mach`s wie immer und gehe nach dem Zelluloid-Grundgesetz >> Remake = Erst mal immer Scheiße finden! Dann kann man nicht enttäuscht werden; sagen: „Ich hab`s doch gleich gesagt!“ und sich überraschen lassen, falls doch was Anständiges dabei rauskommt.

Captain Nemo: DU BIIIIIST GEFEUERT!!! . . . das wollte ich immer schon mal zu McG (3 Engel Für Charlie, Terminator Salvation) sagen. :fies: Und jetzt kann es auch! Obwohl von ihm selbst initiiert, wird McG nie und nimmer und auf keinen Fall und nur über meine Leiche den Film Captain Nemo inszenieren. Eigentlich wollte Disney schon im Februar mit der Vorproduktion starten. Nun liegt das Projekt auf Eis, bis man einen neuen Regisseur gefunden hat, denn McG ist definitiv nicht mehr dabei (das kann man kann nicht oft genug sagen). Was nun genau zwischen Regisseur und Studio vorgefallen ist, kann man nicht sagen, denn dazu wollte bis jetzt keine Seite Stellung nehmen. Aber sicher ist, dass McG nicht Hand an Captain Nemo legen wird (am Beste auf der Zunge zergehen lassen).
Captain Nemo wird die Vorgeschichte zum Klassiker 20.000 Meilen unter dem Meer von Kultautor Jules Verne (Der Kurier des Zaren, Die Reise zum Mond, Die geheimnisvolle Insel, Die Reise zum MIttelpunkt der Erde) erzählen. Und McG muss die Finger davon lassen; YES!!! :hurra:

Fluch der Karibik IV – In fremden Gefilden: So sehr mich der Rausschmiss von McG gefreut hat (immer wieder schön); so missbillige ich im Gegenzug heftigst Disney`s Entscheidung Gore Verbinski (Mäusejagd, The Ring, The Mexican) beim neuen Fluch der Karibik IV – In fremden Gefilden durch einen anderen Regisseur zu ersetzen; er hatte nämlich auch die ersten Drei Teile in Szene gesetzt. Auch hier halten sich bislang beide Seiten bedeckt. Dass Verbinski nicht mehr daran beteiligt ist, stört mich gar nicht so sehr. Viel bescheuerter finde ich, wer ihn denn jetzt ersetzt. Es handelt sich um Rob Marshall (Chicago, Geisha, Nine); einem Typen der bislang nur für seine bescheuerten Musicals bekannt ist. Da ist dann das miese Gefühl unheimlich groß, dass auch Fluch der Karibik IV – In fremden Gefilden zu einer blöden Tanznummer wird.

Shutter Island: Immerhin kann sich nun auch auf deutsch verarscht fühlen, denn Shutter Island ist ja ein ganzes verdammtes Jahr lang nach hinten verschoben worden. Was soll das? Warum? Weswegen? Fürchtete man Konkurrenz von James Cameron`s Avatar? Was soll der Schwachsinn? Wenn die Filme parallel laufen, schaue ich halt heute den Einen an und morgen den Anderen. Wo ist das Problem?

Kull der Eroberer: Ich schätze mal 2008 wird DAS Jahr von FantasyGOTT Robert E. Howard, denn 2010 kommen doch glatt Vier Filme nach seinen Erzählungen auf uns zu. Den Anfang macht im Frühjahr der finstere Musketier Solomon Kane, später folgen noch Conan und Red Sonja, wobei man noch nicht sagen, welcher von beiden zuerst anläuft. Zudem kommt von Conan auch ein Zeichentrickfilm auf uns zu. Zuzüglich dazu kommt nun auch eine neue Verfilmung von Kull der Eroberer.
Kull gehört zu einem adeligen Clan von Atlantis, tötet aber einen Mann, de rein Mädchen bedroht. Zur Strafe wird er von der Insel verbannt und errichtet ausserhalb ein neues Königreich, dass erst 1.000 Jahre später mit ihm untergehen wird.

Alice im Wunderland: Yepp, auch hier könnt ihr euch nun schon mal den deutschen Trailer anschauen.

The Howling – Reborn: Olla, da sind wir ja haarscharf an einem Remake vorbeigeschrammt. Stattdessen kommt nun aber tatsächlich ein neuer Teil von Das Tier. Basierend auf dem Roman von Gary Brandner schuf Joe Dante (Gremlins Teil 1 und 2, Small Soldiers, Trapped Ashes, Piranha, Ramones` Rock N´ Roll High School, Matinee) 1981 einen Werwolf-Film der intelligenteren Art. Natürlich hatte der Streifen auch geniale Special Effects. Für`s Kino wurde das Buch von den Autoren Terence H. Winkless (Das Nest) und John Sayles (Alligator, Piranha, Men Of War). Die Hauptrolle hatte Dee Wallace (Cujo, E.T., Critters, Alligator II – Die Mutation). Eigentlich heißt der Streifen ja The Howling – das Heulen – wurde in Deutschland aber aus irgendeinem dummen Grund in Das Tier umgewandelt.
Karen White ist eine beliebte Nachrichtensprecherin. Sogar so beliebt, dass ein bestialischer Serienkiller zu ihren größten Fans gehört. Aus diesem Grund soll sie der Polizei auch helfen, den Serienkiller zu schnappen. Der Plan sieht vor, dass sich Karen mit ihm in einem Porno trifft, wo ihn die Polizei endlich festnehmen kann. Doch der Plan geht schief und Karen schreit plötzlich wie am Spieß. Die Polizisten stürmen den Porno-Schuppen und erschießen den Serienkiller. Karen ist schwer traumatisiert und behauptet, sie habe ein Monster gesehen. Überzeugt von einer schweren Psychose ausgelöst durch den Serienkiller, begibt sich Karen auf Anraten ihres Kollegen Chris in die Obhut von Dr. Waggner, der außerhalb in den Wäldern eine abgelegene Einrichtung leitet, die sich auf derlei Psychosen spezialisiert hat. Doch damit geraten Karen und ihr Freund Bill vom Regen in die Traufe; denn Dr. Waggner therapiert in seiner Einrichtung nicht allzu menschliche Wesen.
Der Film erntete damals großen Erfolg und zog bis jetzt Sechs Nachfolger nach sich, von denen aber jeder einzelne Teil eine eigene Storyline besitzt. Die Effekte waren eigentlich immer gut, jedoch nicht so erstklassig wie im ersten Teil und darüber hinaus waren die meisten der Howling-Streifen inhaltlich nicht grade das Gelbe vom Ei. Der letzte Teil The Howling VI – Final Attack wurde 1991 direkt für den Videomarkt produziert. Ein unrühmliches Ende, was sich nun aber mit The Howling – Reborn ändern könnte. Joe Nimziki schrieb das Drehbuch und soll Regie führen, wobei sein einziger nennenswerter Erfolg eine Folge von Outer Limits darstellt. Also ist das Projekt entweder von Haus aus so dermaßen billig, dass sich niemand dafür finden wollte; oder das Drehbuch hat wirklich einigermaßen Bums.

Uncharted: Und zwischendurch immer mal wieder eine Videospielverfilmung. Opf . . . äh . . . Objekt dieses Mal ist Uncharted mit seiner neuen Schmalspur Indiana Jones Kopie Nate Drake. Die Storyline des kommenden Film soll sich am ersten Uncharted-Spiel orientieren, bei dem es um die Suche nach dem berühmt berüchtigten El Dorado gehen soll. Wer Regie führt, steht noch nicht fest. Als Drehbuchautoren wurde jedenfalls das Duo Thomas Dean Donelly und Joshua Oppenheimer (Sahara, A Sound Of Thunder, Conan 2010) verpflichtet.

Daybreakers:

Schon Sechs Jahre ist es her, seitdem die deutschen Brüder Peter und Michael Spierig mit der Splatterkomödie Undead ein echt krass-cooles Debüt als Regisseure und Drehbuchautoren hingelegt haben. Neulich machte die Nachricht die Runde, dass die Beiden sich auch das Remake des Klassikers Unter Piratenflagge gesichert haben. Dabei steht ihnen die große Bewährungsprobe noch bevor. Die heißt Daybreakers und kommt nächsten Sommer in unsere Kinos.
Im Jahre 2019 ist die ganze Welt von Vampiren beherrscht. Eine Seuche ließ die Menschen einst mutieren, woraufhin sich der Großteil der Weltbevölkerung in blutrünstige Blutsauger verwandelte. Die Menschen, in der Unterzahl, wurden im Zuge des vampirischen Nahrungsmittelbedarfs stark dezimiert, bis es schließlich zu einer regelrechten Industrialisierung kommt. Die Menschen werden für den gigantischen Blutbedarf in riesigen Fabriken gezüchtet, damit man sie umgehend ausbluten und ausliefern lassen kann. Es gibt natürlich auch bestimmte „Geschmacksrichtungen“ von Kinderblut von Asiatisch-Weiblich über Kaukasisch-Männlich bis hin zu Afrikanischem Babyblut. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und schon sehr bald gehen die Vampire wie früher ihrem täglichen Leben nach. Die verbliebene Menschheit steht also am Abgrund; hat nur noch die Wahl zwischen Ausrottung oder einem Schattendasein als seelenloses Schlachtvieh. Etwas, dass dem jungen Genetiker Edward zutiefst zuwider ist, denn er kann sich noch gut an die Zeit als Mensch erinnern. Sein Gewissen zwingt ihn schließlich, sich gegen seine eigene Art zu wenden und sich auf die Seite der Menschen zu schlagen. Schon bald lernt Edward, dass es auch noch ein paar Vampire, die so denken wie er. Das gibt ihm Mut und er trifft auf Elvis, der zu den letzten Menschen in Freiheit gehört und deshalb als Terrorist gejagt wird.
Klingt einerseits ein bißchen nach Trash, sieht aber stark nach ambitioniertem Science Fiction mit Vampir-Thematik und kritischen Untertönen aus. Allein schon der Cast ist beeindruckend. In den Hauptrollen sehen wir den brillianten Willem Defoe (Antichrist ?, Leben und Sterben in L.A., Es war einmal in Mexico, Der blutige Pfad Gottes, Body Of Evidence, Platoon), Ethan Hawke (Wolfsblut, Taking Lives, Gattaca, Training Day, Das Ende – Assault On Precinct 13) und Sam Neill (Jurassic Park Teil I und III, Jadg auf Roter Oktober, Event Horizon). Und was die Besetzungsliste verspricht; so sieht auch der Trailer aus. Schätze mal, für den Film werde ich es riskieren, mal ans Tageslicht zu gehen.

Das Schwarze Loch: Ja sowas aber auch! Warum verhunzen wir nicht mal einen Sience-Fiction Film? Am besten einen, der schon alt ist und Kultstatus besitzt, aber der neuen Generation auch nicht zu bekannt ist, außer den paar Trotteln im Internet die es wirklich besser wissen, aber die man sowieso nicht berücksichtigen muss. Schau ma‘ mal; was ham‘ `mer denn da? . . . Was ham‘ `mer denn da? Was ham‘ `mer denn da? . . . Ah ja, ich hab’s! Der Klassiker Das Schwarze Loch von 1979 dürfte genau das Richtige sein!! TV-Regisseur Gary Nelson und seine TV-Autoren Gerry Day und Jeb Rosebrook wollten damit den Sprung auf die große Leinwand schaffen, floppten aber kläglich. Woran kann das nur gelegen haben? Die Schauspieler vielleicht? Hm, lass mal sehen. Oscar-Preisträger Maximilian Schell (Der Richter und sein Henker, Das Urteil von Nürnberg, Vampires, Die Akte Odessa, Der Rosengarten), Anthony “Norman Bates” Perkins (Psycho Teil I bis IV, China Blue bei Tag und Nacht, Sprengkommando Atlantik, Catch 22 – Der böse Tick, Mord im Orient-Express), Robert Forster (Alligator, Vigilante, Mulholland Drive) und Ernest Borgnine (The Wild Bunch, Barabbas, Der Flug des Phoenix, Der Untergang der Poseidon, Snake Pliskken, Das dreckige Dutzend). Ne, daran kann`s auch nicht gelegen haben. Also waren es bestimmt die beschissenen Effekte. Oder vielleicht war die Story vielleicht zu blöd bzw. die Amis zu blöd für die angestrebte Philosophie dahinter?
Die USS Palomino, ein kleines Forschungsschiff, war ausgezogen den Weltraum zu erkunden und außerirdisches Leben zu finden . . . fand aber leider Nix. Über Zwei Jahre umsonst verballert. Auf dem Rückflug jedoch empfängt die Palomino ungewöhnliche Signale, die sie unversehens zur USS Cygnus führt, einem gigantischen Raumschiff, dass vor über 20 Jahren plötzlich verschwand. Neugierig nähert sich Captain Dan Holland und seine Crew dem beeindruckenden Schiff und sind erstaunt, als sie per Funk tatsächlich eine Einladung erhalten an Bord zu kommen. Sie werden von Dr. Hans Reinhardt empfangen, dem letzten Menschen der Cygnus. Er berichtet ihnen, dass eine Krankheit alle Menschen außer ihm an Bord umbrachte und er das Schiff nur mit Hilfe einer gigantischen Roboterarmee kontrollieren kann. Seine Forschungen an dem schwarzen Loch, über dem die Cygnus schwebt, hielten ihn außerdem davon ab zurückzukehren. Also irgendeine Forschung im Nichts mehr wert als tausende Menschenleben? Captain Holland wird sofort misstraurisch. Seine Intuition sagt ihm, dass hier etwas nicht stimmt. Keine Särge, keine Aufzeichnung, kein SOS-Signal und schließlich ist da auch noch Maximilian, der unheimliche Roboteradjutant von Dr. Reinhardt.
Hm, das klingt soweit ziemlich unterhaltsam und auch sehr spannend. Dann können es also nur die beschissenen Effekte gewesen sein, weshalb der Streifen damals nicht sonderlich gut an den Kassen. Aber wenn das Alles ist, dann können ja wir heutzutage mit diesen lieblosen CGI-Computergepinsle ja VOLL auf die Glocke hauen und mit dem Remake scheißviel Geld verdienen. Und obwohl es eigentlich nicht nötig wäre, engagieren wir mit Travis Beacham (Kampf der Titanen Remake, Dog Days Of Summer) der Etikette halber einen Drehbuchautor. Und damit es so aussieht, als würde uns wirklich was am Projekt liegen, heuern wir noch mit Joseph Kosinski einen sehr jungen Regisseur an, der mit Tron Legacy schon mal was Bedeutenderes geschaffen hat, aber sonst Nix zu melden hat. Ne, dann schon lieber gleich das Original

Ninja Assassin: Wie cool ein Trailer ist, kann man manchmal schon in den ersten paar Sekunden sehen bzw. hören. Wie jetzt zum Beispiel bei Ninja Asssassin, der in knapp Zwei Wochen bei uns im Kino anläuft. Mal ein kleiner Auszug gefällig? Ach was, lieber gleich der richtige Red-Band Trailer, wo es heißt: „Warnung: nur ein Ninja wurde während der Dreharbeiten zu diesem Film verletzt. Der Rest wurde getötet.“. :fies: Für die Kleinen gibt’s ja immerhin auch einen deutschen Trailer. :D

Der Zauberlehrling: Olla . . . schneller als Gedacht wurde die Verfilmung von Der Zauberlehrling abgedreht und auch gleich mal der erste Trailer herausgehauen. Sagen wir`s gleich . . . Wer sich auf eine erneute und gute Verfilmung der Ballade von Johann Wolfgang von Goethe (Faust, Die Leiden des jungen Werther, Der Erlkönig) gefreut hatte wird maßlos enttäuscht, denn es wurde in der Tat lediglich die Grundkonstellation herangezogen, dass ein erfahrener Hexenmeister einen jungen Mann zum Zauberer ausbildet.
Der Rest ist irgendein Storygewurschtel von der Stange bzw. von Carlo Bernhard (The Great Raid, Der Fluch der Zwei Schwestern Remake, Prince Of Persia – The Sands Of Time), indem der alte Magier im New York 2010 (!!!) sich einen jungen Mann herauspickt, der sein Lehrling werden soll. Das Alles im Namen des Guten natürlich, weil zur Zeit ein böser Hexenmeister New York zerstört.
DAS hört sich verdächtigerweise genauso an wie „Außen hui, innen pfui“ und so sieht es leider wirklich aus. Und dabei klotzt der Film mit tollen Darstellern. Da haben wir Nicolas Cage (The Rock, Bad Lieutenant, Con Air, 8MM, Ghostrider, Lord Of War, Wild At Heart, Face/Off – Im Körper des Feindes, Windtakers) als den alten Magier, Nebendarsteller Jay Baruchel gib den Lehrling, der Bösewicht wird von Alfred Molina (Grabgeflüster, Luther, Species, Chocolat, The Da Vinci Code, Spiderman 2) gespielt und irgendwo dazwischen sieht man auch noch Monica Bellucci (Irréversible, Tränen der Sonne, Matrix Revolutions, Under Suspicion, Brothers Grimm, Shoot `Em Up). Jon Turteltaub (The Kid, Das Vermächtnis der Tempelritter, Während du schliefst, Das Vermächtnis des geheimen Buches, Phenomenon) ist ja nicht gerade als exquisiter Regisseur bekannt, aber ein wenig mehr hätte schon erwartet.

Für immer Shrek: Mann, was waren das noch für Zeiten; als Shrek noch nicht verheiratet war, keine Kinder hatte und ihm der Esel nicht auf den Sack ging. Lang lang ist`s her. Nun muss er brav Mistgabeln signieren. Wie sehr würde er noch einmal richtig fett die doofen Bauern erschrecken. Da kommt ihm dieser komische Händler gerade recht. Nur ahnt er nicht, dass sich hinter der Fassade das fiese Rumpelstilzchen versteckt und durch den gemeinen Vertrag die Realität verändert wird. Und ehe sich Shrek versieht, liegt das Land brach und ist düster, Rumpelstilzchen sitzt auf dem Thron, Fiona und Esel erkennen ihn nicht wieder, Oger werden gejagt und Katze ist Nichts weiter als ein fettleibiger Milchtiger. Aber Shrek wäre kein verrülpster Oger, wenn er sich so Etwas gefallen lassen würde.
Im Sommer 2010 soll der Spaß anlaufen und hierzu erschien gerade der erste Trailer. Ich freu mich drauf!