Film-News Februar 2010

Servus und mein Beileid. NEIN, ich bin nicht tot! Ich wollte mich nur mal voweg dafür entschuldigen, dass ich aufgrund eines akuten (und verdammt ärgerlichen) Rechner-Ausfalles nicht in der Lage war neue News einzutragen. Glücklicherweise ist ohnehin nicht soooooo viel Interessantes passiert. Einige der Meldung sind deswegen auch ein bißchen älter und eventuell auch schon bekannt. Bitte ich mir aber zu verzeihen, da ich mir die Arbeit andernfalls umsonst gemacht hätte. Und das mit den Bilchen auch; komme mit neuen neuen Software noch nicht so klar. Und die fehlenden Titten, schätze ich werden meine "steifen" Pic-Hoster wechseln. Und aktuelle Nachrichten sind ja auch dabei. :mrgreen: Aber ansonsten bleibt es wie gehabt: Es gibt Gründe sich zu freuen, aber auch in Tränen auszubrechen; oder den Veranwortlichen einen Knüppel über den Schädel zu ziehen. Jeder so, wie es ihm beliebt.

Lovelace: Na, welcher Streifen ist der erfolgreichste Film aller ewigsten Zeiten? JAMES CAMERON`s Avatar natürlich. Was aber auch nicht stimmt, denn das ist Vom Winde verweht mit über 7 Milliarden Dollar. Aber das nur am Rande. Das Problem hierbei liegt in einem eher oberflächlichen Verständnis von Erfolg. Klar, die Filmchen haben mordsmäßig viel Kohle in die Kassen gespült, aber dabei vergisst man doch recht schnell, dass die Produktionen auch ganz schon was gekostet haben. Demnach kommt JAMES CAMERON`s Avatar “nur” auf ein Kosten-Einspielergebnis-Verhältnis von 1 zu 3,6. Ja, das ist ganz ordentlich. Aber es geht noch besser, noch viel viel besser. Ein richtiger Burner wäre demnach nämlich Saw mit einem Verhältnis von 1 zu 103. Und schwupps schaut die Sache schon wieder anders aus. Aber welcher Streifen hat den mit einem Verhältnis von Sage und Schreibe 1 zu 26.666,66 wirklich den absoluten Bock geschossen? Keine Ahnung? Mann, Mann, Mann. . . . Die Sache ist so kurios, dass man`s sich ganz leicht merken kann. Es handelt sich – ohne Witz – um einen Porno aus dem Jahr 1972 mit dem Titel Deep Throat!
Linda ist ungefähr Anfang 20 und ein ganz schön verf*****es Luder. Aber sie ist deshalb den ganzen Tag so ranzig, weil sie noch nie einen Orgasmus hatte. Ihre Freundin Helen organisiert darauf hin einen richtig derben Gang Bang, aber damit kann Linda das Vögelein auch nicht runterholen. Totmüde – aber saumäßig glücklich – kommt Helen zu dem Schluß, dass Linda ein schwerwiegenderes Problem hat. Also schickt Helen ihre Freundin zu Dr. Young, aber der macht bei Linda eine schreckliche Entdeckung: Linda hat keine Lustknospe, keine Bang-Beule, keinen Atomknopf. Fachlich ausgedrückt: ihr fehlt die Klitoris! Nach etlichen Tests aber findet Dr. Young heraus, dass Linda zwar doch noch sowas wie ne Zündkerze hat, die aber seltsamerweise tief in ihrem Hals sitzt.
Deep Throat kostete grade mal 22.500 Dollar, spielte aber umgerechnet 600 Millionen Dollar ein!!! Der grade mal einstündige F***-Film übersprang die Grenze vom Schmuddelkino im Rotlichtviertel zu den großen Mainstreamkinos, die den Film auch unverblümt und ungekürzt zeigten. Der Erfolg ging auf die Hauptdarstellerin LINDA LOVELACE zurück. Oder besser gesagt auf Das, Was LINDA LOVELACE in dem Film zeigte und was sich auch perfekt beherrschte. Nein, ich red` jetzt nicht davon sich zu bücken, zu reiten oder nur mal kurz die Beine breit zu machen. Das kann ja fast jedes geschlechtsreife Weibswesen. Nein, LINDA LOVELACE war in der Lage den steifen Stengel der Freude beim Fellatio bis zum Anschlag in den Rachen zu schieben (wenn das hier ein Mädchen kann; bitte bei mir melden :mrgreen: ). Daher auch der Titel Deep Throat, was soviel bedeutet wie “tiefe Kehle”. Als Gage kassierte LOVELACE lediglich 1.200 Dollar, die aber von ihrem Mann Chuck Traynor eingesackt wurden, von dem sie sich auch 1973 scheiden ließ. Danach wechselte sie in den Softporno-Bereich, um sich 1979 endgültig aus dem Geschäft zurückzuziehen. Begleitet wurde der Ausstieg von ihrer Autobiographie Ich packe aus, die 1980 unter ihrem richtigen Namen LINDA SUSAN BOREMAN veröffentlicht wurde. Das Buch ist eine düstere Abrechnung mit dem Pornogeschäft, aber eine noch weitaus härte Anklage gegen ihre damaligen Ehemann und Manager Chuck Traynor. So soll er sie regelmäßig geschlagen und vergewaltigt haben. Um ins Pornogeschäft einzusteigen zwang er sie unter Waffengewalt in dem Film Dog Fucker mitzuspielen, wo sie von ihm gezwungen wurde mit einem deutschen Schäferhund Sex zu haben. Und auch das Deep Throating wurde unter ebenso brutalen Bedingungen erreicht. Ich packe aus markierte auch den Punkt, wo sich BOREMAN nun zu einer entschiedenen Gegnerin des Pornogeschäfts wandelte und dadurch zweifellos sehr viel für die Frauen in dem Geschäft erreichte, obwohl sich ihre bittere Aggression gegen die ganze Industrie richtete. Die Innovationen in Branche sorgten schließlich dafür, dass sich BOREMAN nun wieder doch ein wenig drehte und anno 2000 im Alter von 51 Jahren sogar einwilligte für den Playboy zu posieren. BOREMAN starb im April 2002 an den Folgen eines Verkehrsunfalls.
Wie man sieht, hatte LINDA SUSAN BOREMAN ein sehr bewegtes Leben und ihre Biographie wurde schon des Öfteren als mögliches Filmprojekt gehandelt. Nun hat sich daraus aber auch ein konkretes Projekt entwickelt, bei dem das Duo JEFFREY FRIEDMAN und ROB EPSTEIN (Howl, Paragraph 175, Gefangen in der Traumfabrik) ein Drehbuch von TV-Autor WILLIAM MERRITT JOHNSON inszenieren wird. Wie explizit der Film ausfallen soll; ist noch nicht bekannt. Ebenso sind noch keine Namen für den Cast gefallen.

Repo Men: Na das ist doch auch mal eine witzige Konstellation. Vor zwei Jahren sorgte Saw-Stammregisseur DARREN LYNN BOUSEMAN mit seinem Heavy bzw. Gothic Metal Filmmusical Repo! The Genetic Opera in der US-Horrorszene für Furore. Das Drehbuch dazu schrieben DARREN SMITH und TERRANCE ZDUNICH.
Das Musical spielt einige Jahre in der Zukunft. Die menschliche Zivilisation ist degeneriert und die Umweltzerstörung des Planeten fordert ihren Tribut. Der menschliche Körper ist bei weitem nicht mehr so widerstandsfähig. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen immer mehr Organe brauchen. An dieser Stelle hat sich die Firma Gene Corp. einen neuen Markt erkämpft und besitzt die Monopol-Stellung. Man kann bei ihnen seine Organe verkaufen, falls man in Geldnot steckt. Ebenfalls kann man sich von ihnen Geld für was auch immer leihen, muss dieses aber mit hohen Zinsen zurückzahlen. Kann man das aber nicht, kommt der Repo Man! Der Repo Man ist eine grimmiger, haushoher Hüne, der sein Gesicht hinter einer seltsamen Maske verbirgt. Seine Aufgabe ist es, säumigen Kunden die Organe herauszuschneiden. Niemand kennt seine wahre Identität. Der Repo Man ist ein gefüchtete Gestalt, geht er doch seinem Handwerk mit nüchterner Eiseskälte und Grausamkeit nach. Dann allerdings trifft er auf Shilo, ein junges Mädchen. Von nun an ändert sich Alles und auf einmal ist Repo der Gejagte.
Hierzulande ging das scheinbar witzige und blutriefende Splattervergnügen fast vollkommen unter, was eigentlich recht schade ist. Denn der Trailer rockt! Im wahresten Sinne des Wortes. Wie gesagt, in den USA war der Streifen ein kleiner Burner. Allerdings war die kleine Flamme so heiß, dass sogar Hollywood darauf ansprang und gleich mal eine Big Production in Auftrag gab. Und so sieht das ganze nun aus . . .


Die fiese Idee eines Organ-Sammlers wurde an ERIC GARCIA (Ticks) übertragen. Seltsamerweise kam kurz nach Repo! The Genetic Opera sein Roman Reposession Mambo heraus, auf dem die Story von Repo Men beruht, wie der neue Film nun heißt. Details wurden nicht verraten, aber es ist anzunehmen, dass sich die Handlung teilweise gravierend geändert hat. Regie führte MIGUEL SAPOCHNIK, der damit sein Spielfilmdebüt geben wird. Und ja, ihr seht richtig. In der Hauptrolle bekommen wird JUDE LAW (Sherlock Holmes, A.I., eXistenZ, Unterwegs nach Cold Mountain, Road To Perdition, Duell – Enemy At The Gates, Gattaca, Der talentierte Mr. Ripley) zu Gesicht. An seiner Seite stehen zudem Oscar-Preisträger FOREST WHITAKER (Ghost Dog – Der Weg des Samurai, Der letzte König von Schottland, Panic Room, The Crying Game, Explosiv – Blown Away, Species, The Fourth Angel) und LIEV SCHREIBER (X-Men Origins: Wolverine, Das Omen Remake, Sphere – Die Macht aus dem All, Phantoms, Defiance, Hurricane). Der Trailer sieht zwar bei weitem nicht mehr so düster aus, dafür aber mit mehr Action, Humor und mindestens genauso viel Blut. Am 3. Juni 2010 soll der Streifen bei uns anlaufen.

Conan: Ijo, seht ihn euch gut an. Dieses schmale Hanswürstchen heißt JASON MOMOA (Stargate: Atlantis) und wird der neue Conan. Damit bekommt die Vorfreude auf die Neuverfilmung von ROBERT E. HOWARDs (Kull von Atlantis, Solomon Kane, Red Sonja, Krull der Eroberer) Klassiker schon mal einen äußerst derben Dämpfer, entspricht doch dieses halbe Gerippe so gar nicht der Beschreibung des barbarischen Cimmeriers. Denn Conan ist ein Nordmann, ein Hüne obendrein und über und über mit Muskeln bepackt. Seine Haut ist lediglich von der Sonne gebräunt. Und da haut`s bei JASON MOMOA ja schon gleich drei mal nicht hin, weil man ihm ansieht, dass er aus Hawaii stammt und es sehr zu bezweifeln ist, dass er sich bis zum Drehstart Anfang März die nötigen Muckies antrainieren kann. Er ist bislang auch der einzige bestätigte Schauspieler. Das Drehbuch zur neuen Verfilmung schrieb THOMAS DEAN DONELLY (Sahara, Thoughtcrimes, A Sound Of Thunder), was ebenfalls nicht ganz so wohlwollend aufgenommen worden ist. Lediglich mit dem Regisseur können wir zufrieden sein, der da heißt MARCUS NISPEL und uns mit dem Texas Chainsaw Massacre Remake, Pathfinder und dem neuen Freitag der 13. schon einige gute, brutale Filme abgeliefert hatte. Aber wenn ich mir da JASON MOMOA so anschaue, vergeht`s mir auch schon gleich wieder und greife lieber auf den alten Film von 1982 zurück; mit ARNOLD SCHWARZENEGGER (Terminator Teil 1 bis 3, True Lies, Total Recall, Phantom Commando, Running Man, End Of Days – Nacht ohne Morgen, Predator) in der Hauptrolle, der bis auf die schwarzen Haare schon sehr gut auf Conan passte. Ich weiß, sie werden es nicht tun, aber dringend empfehlenswert wäre es auch, den alten Soundtrack von BASIL POLEDOURIS herzunehmen, der mit den Titeln Anvil Of Crom und The Riddle Of Steel zu absolutem Kult anvancierte und heute untrennbar mit dem Barbaren verbunden ist.

Burke And Hare: Das Thema „Serienkiller“ ist ja im Großen und Ganzen nicht besonders witzig. Sogar in England, dem Heimatland des schwarzen Humors, geht man damit recht düster um. Und so würde es auch weiterhin in der Kinolandschaft laufen, wäre da nicht der britische Komiker SIMON PEGG (Shaun Of The Dead, Hot Fuzz, Star Trek XI), der in dem Streifen Burke And Hare die West-Port-Morde anpeilt.
Anfang des 19. Jahrhunderts haben auch Bestatter wenig zu lachen. Die Finanzen laufen schlecht; auch für William Burke und William Hare. Sogar ihre Pension in Edinburgh bringt kaum was ein. Und dann stirbt auch noch ein Dauermieter, der ihnen noch ganze 4£ schuldete. Das darf doch nicht wahr sein! Aber halt, da kommt den beiden doch die Idee. Die medizinischen Fakultäten brauchen immer frische Leichen, weil das Aufschneiden offiziell immer noch verboten ist. Aber Leichendiebe verdienen gutes Geld. Also warum nicht den lästigen Mieter an so eine Institution verkaufen. Burke und Hare suchen und finden Dr. Robert Knox, der dank seines neuen Anatomiemuseums und seines Lehrstuhls neue Leichen immer gut gebrauchen kann. Und siehe da . . . der Dauermieter bringt ihnen doch glatt 7£ ein. Das macht nach Adam Riese 3£ Gewinn. Und dabei war der Typ auch nicht mal mehr so ganz frisch. Aber halt! Da kommt den beiden doch glatt noch eine Idee! Wenn der vergammelte Typ schon so wertvoll war; was bringen dann frische Leichen ein?
Na das klingt doch gleichermaßen blutig wie witzig. SIMON PEGG wird dabei in die Rolle von William Burke schlüpfen, während William Hare von ANDY SERKIS (Der Herr der Ringe, Tintenherz, Deathwatch, Prestige, The Cottage) verkörpert wird. Als Dr. Robert Knox agiert TOM WILKINSON (Batman Begins, Michael Clayton, RocknRolla, Operation Walküre, Fräulein Smillas Gespür für Schnee, Im Namen des Vaters). Geschrieben wurde die Horrorkomödie von PIERS ASHWORTH und NICK MOORCRAFT (Goal!, St. Trinian`s). Aber das Schärfste: der großartige JOHN LANDIS (American Werewolf, The Blues Brothers, MICHAEL JACKSON`s Thriller, Di Again) inszeniert nach jahrzehntelanger Abstinenz endlich mal wieder einen Film für die große Leinwand. :hurra: :steckenpferd: :hurra2:

Legion: Bis zum 18. März ist es ja nun nicht mehr lange hin. Dafür kommt der deutsche Trailer zu dem religiös motivierten Actionspektakel von Regiedebütant SCOTT STEWART schon ein bißchen spät. Doch dafür sieht er um einiges düsterer aus, als das englischsprachige Gegenstück.
In Legion hat es die Menschheit mal wieder geschafft! Gott hat mal wieder die Schnauze voll und möchte die Menschheit ausradieren. Da aber die Sintflut nicht so richtig der Bringer war, sollen dieses Mal die Engel das humane Problem lösen. Die Menschheit ist inzwischen gewappnet, doch gegen die „himmlischen“ Armeen bestehend aus lauter schwarzgeflügelten und blutgeilen Engeln hat auch sie keine Chance. Der Einzige, der sie immer beschützte und noch zu ihnen hilft, ist der Erzengel Michael. Darum kann er den Plänen Gottes nicht einfach tatenlos zusehen. Er sagt sich von Gott los, schneidet sich die Flügel ab, raubt einen Waffenladen aus und begibt sich ich die Wüste. Dort, in einem winzigen Kaff, gibt es eine junge Frau, deren ungeborenes Kind die Apokalypse tatsächlich noch abwenden könnte. Michael ist klar: die göttlichen Krieger haben es zuerst auf Sie abgesehen und er muss sie um jeden Preis beschützen!
Die Hauptrolle als Michael besitzt der Brite PAUL BETTANY (Ritter aus Leidenschaft, The Da Vinci Code, Firewall). Zudem sehen wir auch noch DENNIS QUAID (The Big Easy – Der große Leichtsinn, Pandorum, Enemy Mine – Geliebter Feind, D.O.A. – Bei Anruf Mord, Switchback – Gnadenlose Flucht, Cold Creek Manor) und CHARLES S. DUTTON (Alien³, Fame, Gothika, D-Tox). Übrigens arbeitet SCOTT STWEWART bereits an einem ebenfalls religiös motivierten Actionfilm mit dem Titel Priest, bei dem PAUL BETTANY auch die Hauptrolle spielt.

Saw VII: Mann, Mann, Mann. Da unten im Horrorbereich geht`s schlimmer zu als in der 8. Klasse Hauptschule. “Bäumchen wechsel dich” schneller als man gucken kann. Saw VI kam ja in den USA recht gut an und auch hierzulande waren die Zuschauerreaktionen oft mehr als nur positiv. Ähem . . . an dieser Stelle sind notorische Saw-Hasser natürlich ausgeschlossen, denn krankhaftes Nörgeln kann ja wohl schlecht ernstzunehmende Kritik sein. Die kommt nämlich von professionellen Rezensenten; so wie ich. Und die übelsten Kritiker sind sowieso die Fans; so wie ich. Und genau darum weiß, dass Saw VI wirklich stark war.
Das Teil war eine sichtliche Weiterentwicklung der Franchise. Klar, das Komplott und die Storyline um Jigsaw wurde selbstverständlich wieder ausgebaut. Aber die Fallen waren hier endlich mal wieder so richtig schön fies. Die Resultate, ebenfalls langersehnt, wieder bestehend aus dieser derben Mischung aus Blut und Grausamkeit. Die Spannungsbögen waren gut und die Auflösung akzeptabel, da man sich hier nicht wie bei einigen Vorgängern mit Gewalt bemühte einen Knalleffekt zu konstruieren. Stattdessen erkannte man das Potential, dass in Saw schlummerte und übte hemmungslose, teils auch recht zynische Kritik am US-Gesundheitssystem. Nebenbei bemerkt unterscheidet sich der inszenatorische Stil von Saw VI und hebt sich nüchtern vom Rest ab. Das gefiel den Zuschauern; Das kam an und nun ist die Vorfreude auf den siebten Teil natürlich groß.
Verantwortlich für die Änderungen war KEVIN GREUTERT, der damit sein Debüt als Regisseur feiern konnte. Für Saw VII war allerdings von Beginn an wieder DAVID HACKL vorgesehen, der die Franchise mit Saw V zumindest wieder in eine recht Bahn lenkte. Doch nach dem Erfolg von Saw VI wünschte man sich nun auch hier GREUTERT auf dem Regiestuhl. Und zunächst hatte es auch den Anschein, als würde der Deal zustande kommen. Der Deal kam er aber dann doch nicht und GREUTERT musste das Projekt HACKL überlassen. Fans die nun enttäuscht waren, konnten sich dann aber mit der Meldung trösten, dass GREUTERT nun Paranormal Activity 2 hätte inszenieren sollen. Paranormal Activity war DER Horrorhit des letzten Herbstes und die Konstellation hätte so schon mal eine mächtige Basis für einen Burner geschaffen. Aber stattdessen steht nun wieder DAVID HACKL ohne Film dar, denn KEVIN GREUTERT wird nun doch Saw VII drehen. :irre: Viel dringt nicht nach Außen, aber es muss wohl so einiges böses Blut zwischen Regisseuren, Produzenten und Studios gegeben haben. Saw VII ist übrigens gemäß dem Trend in 3D geplant. Näheres ist noch nicht bekannt; eben so wenig, was DAVID HACKL als nächstes drehen wid.

Dark Life: KAT FALLS hat drei Kinder, zwei Katzen, zwei Schweine, eine Schlange und einen Ehemann, der rein zufällig auch Theaterregisseur ist. Ach ja, ganz nebenbei bemerkt ist sie auch angehende Buchautorin, deren Debüt Dark Life – Beware The Deep erst gegen Ende April 2010 im englischsprachigen Raum veröffentlicht wird, eine Verfilmung aber bereits jetzt beschlossene Sache ist. Da drängt sich der Verdacht auf, dass mit Hilfe von Vitamin B-(kanntschaft) wohl irgendjemand bei der Produktionsfirma Gotham Group (Die Geheimnisse der Spiderwicks, Dust To Glory, Step Into Liquid, A Great And Terrible Beauty) Wind von der Sache bekam und dachte, der Stoff würde einen guten Film abgeben. Und da liegt er vielleicht gar nicht so verkehrt.
Einige Jahrzehnte in der Zukunft haben die Umweltzerstörung und der Treibhauseffekt endgültig ihren Tribut gefordert. Die Polkappen sind geschmolzen und haben nur noch sehr wenig Eis. Der Meeresspiegel stieg so stark an, dass ganze Regionen und Staaten (wie zum Beispiel hoffentlich Holland :fies: ) von der Bildfläche verschwunden sind. Die Menschen wurden gezwungen sich in höhere Lagen zurück zu ziehen und wie Sardinen eingepfercht auf engstem Raum zu leben. Doch es gibt andere Menschen, die nicht daran denken, vor dem Meer zu weichen. Mehr von Abenteuerlust getrieben gelang es ihnen dank neuer Technologien den Meeresgrund zu ergründen und neue Zivilisationen zu errichten, wo an Stelle des Ackers der Meeresboden bearbeitet wird. Die ganze Sache hat allerdings mehr etwas vom Goldrausch des wilden Westens. Es gibt kleinere bis größere Siedlungen und selbstständige Unterwasserfarmen anstatt komplexer Städte, die jedoch alle mit einem Netzwerk aus Schiffen verbunden sind und immer noch zu einer Regierung gehören.
Das ist die Welt, in der der 18-jährige Ty lebt. Er träumt davon, sein eigenes kleines Unterwasserreich zu besitzen. Da lernt er Gemma kennen. Sie stammt von der Oberfläche und sucht ihren verschollenen Bruder, der einst in das Meer auszog um Goldschürfer zu werden. Gemma ist sehr attraktiv und natürlich verknallt sich Ty gleich Hals über Kopf in die Kleine. Doch viel Zeit bleibt den Beiden nicht. Von der Regierung Geächtete überfallen die Versorgungsschiffe und Siedlungen. Die Übergriffe sind so gewalttätig und brutal, dass ihre Existenz unmittelbar bedroht ist. Ty sieht sich gezwungen seine Heimat mit allen Mitteln zu verteidigen. Der Kampf führt ihn und Gemma an den Rand der Tiefsee, dort wo es Licht erlischt und die Kälte beginnt. Doch was Ty und Gemma entdecken , lässt sie stutzen. Es scheint, als wären die Geächteten nicht die blutrünstigen Barbaren, wie sie von der Regierung bezeichnet werden. Nichts desto Trotz hat es schon seinen Grund, warum die Tiefsee offiziell zum Sperrgebiet erklärt wurde, denn die dunklen Geheimnisse der Tiefsee kennen keine Gnade.
Klingt doch bis hier hin ganz gut. Was denkt ihr von der Idee?

Black Forest: Sehet und staunet über jenes Poster links unten. Hm; so wie das aussieht, könnte es sich ja rein theoretisch um einen Horrorfilm handeln. Und wenn ich mir da so die Beschreibung so anschaue, dann schrammt das ijo scho ziemlich stark in diese Richtung.
Mitten in einem einsamen Tannenwald befindet sich das „Hexenloch“. Eine entlegene, urtümliche und düstere Gegend. Dort befindet sich allerding auch eine Hütte, die man für Geld mieten kann. Jedoch auch ohne fließendes Wasser, ohne Telefon, das Handy hat auch keinen Empfang und die minimalistische Elektronik könnte aus dem 2. Weltkrieg stammen und reicht gerade mal dazu aus, die mickrigen Glühbirnen zum Glühen zu bringen. Nachdem zwei Päärchen – ungefähr Mitte 20 – diese ganzen Wellness-Trips an der Côte Azur, Saufgelagen auf Palma oder Badeurlaub in der Dom. Rep. ein wenig überdrüssig sind, dürfte so eine Art Erholung gut tun. Während die Mädel begeistert sind, leiden die Männer doch schon sehr unter dem Verlust moderner Vorzüge wie Bier oder Fernsehen. ABER – die Jungs haben Glück. In einer abgesperrten Abstellkammer entdecken sie durch Zufall einen alten Fernseher, der offensichtlich schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Aber man wäre kein Mann, wenn man nicht die absolut männliche Fähigkeit besitzt, das Teil zu reparieren. Einen Versuch ist es allemal wert. Also wird schwupps-di-wupps die Tür aufgebrochen und der Fernseher in die Wohnkammer entführt. Die Mädels sind zwar alles andere als begeistert, aber so männlich wie Jungs auch sind, genauso sind ihre Erfolge. Der Fernseher gibt keinen Mucks von sich. Die Jungs sind enttäuscht, die Schadenfreude der Mädels ist groß. Doch das ändert sich als eine der Beiden nachts zufällig etwas aus der Wohnkammer braucht. Da zeigt Fernseher plötzlich Rauschen. Doch das Bild klärt sich und so nimmt das Unheil seinen Lauf . . .
Tjoaaaaaa . . . so ein Plot müsste nun jedem Horrorfan seltsam bekannt vorkommen, erinnert doch die Story verdächtig an den Splatterklassiker Tanz der Teufel (übrigens unzensiert noch immer in Deutschland verboten). Nur, dass Black Forest im wahrsten Sinne Wortes im „Black Forest“ spielt, denn das „Hexenloch“ gibt es wirklich und liegt im Schwarzwald. Der Streifen kommt also tatsächlich aus Deutschland! Geschrieben und inszeniert wurde Film von GERD STEINMEIER. Seines Zeichens eigentlich Drehbuchautor für die deutsche Schmalspur-Krimiserie Großstadtrevier. Als Schauspieler wurden mit JOHANNA KLANTE, NIKOLA KASTNER, ADRIAN TOPOL und BERNHARD BULLING noch unverbrauchte Gesichter verpflichtet. Bis auf ANDREAS HOPPE (Tatort, Cascadeur, Kanak Attack) der Einzige mit Erfahrung im Ensemble. Einen Trailer gibt es auch schon und der sieht auch wirklich düster und nach brachialer Hochspannung aus. Skepsis gegenüber einem deutschen Horrorthriller ist jedoch durchaus angebracht. Tannöd sah im Trailer auch recht gut aus, das Resultat war aber äußerst bescheiden. Trotzdem schätze ich, werde ich am 15. April 2010 einen Blick riskeiren. Dann soll der Film nämlich in unseren Kinos anlaufen.


Wall Street II – Das Geld schläft nie: Der Regisseur und Drehbuchautor OLIVER STONE (Alexander, U Turn – Kein Weg zurück, Platoon, J.F.K. – Tatort Dallas, Geboren am 4. Juli, Natural Born Killers, Conan der Barbar, Das Jahr des Drachen, Scarface Remake, Midnight Express, Nixon) gehört zu den einflussreichsten Filmemachern unserer Zeit. Dabei geht er mit seinem neuesten Film einen persönlichen Schritt weiter und inszenierte mit Wall Street II – Das Geld schläft nie zum ersten Mal in seiner fast 40 Jahre andauernden Karriere ein Sequel. Wall Street war 1987 eine bitterböse Abrechnung mit dem Turbokapitalismus, verpackt als spannender Mix aus Drama und Thriller.
Bud Fox kommt als Greenhorn an die Börse und will hoch hinaus. Dabei gerät er an den schmierigen und fiesen Gordon Gekko, der ihn unter seine Fittiche nimmt, ihm Alles beibringt und praktisch so sein Mentor wird. Bis es an die Fluggesellschaft „Bluestar“ geht. Der Vater von Bud arbeitet auch für „Bluestar“ und Gekko versichtert ihm, den Laden sanieren zu wollen. Als Bud jedoch realisiert, dass Gekko nur der Gewinn interessiert und die Firma mit höchstmöglicher Ausschüttung auflösen will, entschließt er sich gegen Gekko mit allen fairen und unfairen Mitteln zu kämpfen.
Die Rolle des Bud Fox gab den entscheidenden Kick in der Karriere von CHARLIE SHEEN (Red Dawn, Platoon, Catchfire, Men At Work, Hot Shots Teil 1 und 2, Rookie – Der Anfänger, Moneytalks, Die Drei Musketiere) und MICHAEL DOUGLAS (Der Rosenkrieg, Basic Instinct, The Game, Der Geist und die Dunkelheit, Ein Richter sieht Rot, Black Rain, Ein perfekter Mord, Sag kein Wort, Traffic – Die Macht des Kartells) brillierte als gnadenloser Finanzhai Gordon Gekko.
Während der erste Teil noch von STONE selbst und dem TV-Autor STANLEY WEISER geschrieben wurde, engagierte er für das Sequel den TV-Autor ALLAN LOEB und den Journalisten STEPHEN SCHIFF, der einerseits schon mal fast den Pulitzer Preis gewann und andererseits mit Lolita, Tief wie der Ozean und Ein wahres Verbrechen schon Klasse im Schreiben von Drehbüchern bewies. Kritikpunkt von Wall Street war 1987 der Turbokapitalismus. Dagegen soll ab dem 22. April 2010 in Wall Street II – Das Geld schläft nie die Finanzkrise ordentlich vorgeführt werden.
Einst war Gordon Gekko einer der gefürchtetsten Börsenhaie an der Wall Street, bis er von seinem Schüler Bud Fox auf`s Kreuz gelegt wurde und in den Knast wanderte. Nun sind fast 23 Jahre vergangen. Gekko hat seine Zeit abgesessen und wird entlassen. Die langen Jahre ihm Knast haben ihn anscheinend verändert, ebenso auch der Freitod seines Sohnes Rudy. Er steht mit Nichts da. Das Einzige, was ihm noch bleibt, ist seine Tochter Winnie. Doch Winnie will Nichts mit Gordon zu tun haben, denn sie gibt ihm die Schuld am Selbstmord ihres Bruders. Nichts desto Trotz versucht er mit ihr Kontakt aufzunehmen, den sie immer wieder abwiegelt. Gleichzeitig versucht Gekko aber auch wieder in der Finanzwelt Fuß zu fassen. Scharfsinnig wie seit jeher erkennt er die Zeichen und warnt die Wall Street eindringlich vor dem 4. großen Börsencrash, doch niemand möchte ihm glauben. An dieser Stelle tritt plötzlich Winnies Verlobter Jacob an ihn heran. Jacob ist wie damals Bud Fox ein junger, aufstrebender Börsianer, bei dem es anscheinend wunderbar läuft. Doch da gibt es ein Problem: Lewis Zabel, der Mentor von Jacob, starb unerwartet und Jacob wird den Verdacht nicht los, dass Hedge Fond Manager Bretton James etwas damit zu tun hat. Nein, er ist sich sogar sicher, dass James dafür verantwortlich. Nun sucht er nach Rache und Gekko soll ihm dabei helfen. Im Gegenzug will Jacob bei Winnie ein gutes Wort für ihn einlegen.
Als Jacob wird nun SHIA LaBEOUF (3 Engel für Charlie – Volle Power , Transformers Teil 1 bis 3, Indiana Jones und das Geheimnis des Kristallschädels, I, Robot, Constantine, Eagle Eye) seine erste anspruchsvollere Rolle übernehmen. Und selbstverständlich kehrt MICHAEL DOUGLAS wieder als Gordon Gekko zurück und ein kurzer Auftritt von CHARLIE SHEEN als Bud Fox wurde ebenfalls bestätigt. Darüber hinaus sehen wir Altmeister FRANK LANGELLA (Frost/Nixon, Body Of Evidence, Die Piratenbraut, Sphinx, Masters Of The Universe, Die Neun Pforten, Lolita) als Lewis Zabel, die großartige SUSAN SARANDON (Dead Man Walking, Thelma & Louise, Children Of Dune, Der Klient, Im Zeichen der Jungfrau, Lorenzos Öl) als Jacobs Mutter und JOSH BROLIN (Hollow Man, No Country For Old Man, Die Goonies, Mimic, Freeze – Alptraum Nachtwache, Planet Terror) als Bretton James. Der erste Trailer macht bislang schon mal einen guten Eindruck.

Der Ghostwriter: Nur mal so zum Verständnis . . . Ein Ghostwriter ist ein Autor, der von einer Person engagiert wird, die insgeheim einen Roman, Sachbuch oder Was-Auch-Immer verfasst, was dann aber unter dem Namen des Klienten und NICHT unter dem des Autors veröffentlicht. Klingt armseelig und riecht nach Betrug; und das ist es zu einem gewissen Grad auch.
Aber auch Autoren brauchen Geld; und so willigt ein nicht namentlich genannter Schreiberling ein, ein spezielles Manuskript fertig zu stellen. Geschrieben wurde das Werk von Michael McAra. Er war der Berater des ehemaligen britischen Premierministers Adam Lang, dem nach seiner politischen Karriere 10 Millionen Dollar für seine Biographie angeboten wurden. Doch da Lang literarisch nicht gerade begabt war, engagierte er McAra. Zurückgezogen auf das Ferienzentrum Martha`s Vineyard sollten die Arbeiten zügig vorangehen. Da stirbt McAra plötzlich einen mysteriösen Tod durch Ertrinken nur wenige Monate vor der Deadline. Angekommen befrägt der Autor erst mal Lang zu den Ereignissen und dem Manuskript und entdeckt sogleich Widersprüche. Irgendetwas stimmt nicht. Neugierig geworden beginnt der neue Ghostwriter selbst zu recherchieren. Und muss schon mal um sein Leben rennen.
Tja, das klingt doch so schon mal recht spannend. Und tatsächlich stammt der vorangegangene Roman sowie das Drehbuch aus der Feder von Bestseller-Autor ROBERT HARRIS (Pompeji, Enigma, Titan, Imperium, Aurora, Vaterland), das nun von ROMAN POLANSKI (Rosemarie`s Baby, Der Mieter, MacBeth, Tanz der Vampire, Der Pianist, Die Neun Pforten, Frantic, Chinatown) verfilmt wurde. In den Hauptrollen sehen wir EWAN McGREGOR (Kleine Morde unter Freunden, Star Wars Episode I bis III, Die Insel, Black Hawk Down, Freeze – Alptraum Nachtwache, Lebe lieber ungewöhnlich, Moulin Rouge!) als Ghostwriter und als Adam Lang agiert PIERCE BROSNAN (Mrs. Doubtfire, James Bond – Der Morgen stirbt nie, James Bond – GoldenEye, James Bond – Stirb an einem anderen Tag, Mars Attacks, Grey Owl, Detonator, James Bond – Die Welt ist nicht genug, StMamma Mia, Seraphim Falls). Am 18. Februar soll der Film bereits bei uns anlaufen. Und darum gibt`s an dieser Stelle auch den deutschen Trailer.

Akira: LEONARDO DiCAPRIO (Shutter Island, The Departed, Aviator, Blood Diamond, Body Of Lies, Gangs Of New York) hat nun seine Regisseure gefunden, die bei der Live-Action von Akira das Zepter in der Hand halten sollen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass es sich bei Akira um wohl einen der größten Klassiker aus dem Anime-Universum handelt. Geplant sind gleich zwei Filme, die sich an dem Original-Manga orientieren sollen, der in Deutschland ungekürzt in sechs Bänden erschien. Dies bedeutet also je ein Film für die ersten und letzten drei Bände der Reihe. Das Interessante dabei ist die Tatsache, dass der Anime auch nur ungefähr die Hälfte des Stoffes wiederspiegelt, denn der Manga wurde erst zwei Jahre danach (1990) fertiggestellt. Eine Mammutaufgabe also, die nun die HUGHS-Brüder (The Book Of Eli, From Hell, Menace II Society) lösen sollen, indem sie ein Drehbuch von MARK FERGUS und HAWK OSTBY (Iron Man, Children Of Men) verfilmen sollen. Geplant ist ein Start im Sommer 2011. Und damit nun auch jeder weiß, worum es geht, ist hier nochmal ein Trailer des Originals.

Scream 4: Olla, es ist vollbracht!!! WES CRAVEN (A Nightmare On Elmstreet, Fürsten der Dunkelheit, Last House On The Left Original, Scream Teil 1 bis 3, The Hills Have Eyes Original, Shocker, Red Eye) wird auch den vierten Teil der Horrorreihe inszenieren! Dass heißt, dass das alte Team wieder komplett ist. So freuen wir uns wieder auf ein Skript von KEVIN WILLIAMSON (Scream Teil 1 bis 3, Verflucht, Tötet Mrs. Tingle, The Faculty, Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast) und auf die Darsteller NEVE CAMPELL (Scream Teil 1 bis 3, Wild Things, Blind Horizon, Lost Junction, Der Seewolf TV-Produktion 2008, Relativ Strangers), DAVID ARQUETTE (Ravenous, Crime Is King) und COURTENEY COX (Masters Of The Universe, Ace Ventura). Im Mai sollen die Dreharbeiten losgehen.

Vlad: Aufmerksame Leser meiner Film-Nachrichten dürften ja wissen, dass bereits eine Trilogie um Vlad Ţepeş Drăculea geplant ist, die sich aus historischer Sicht enger an die Fakten halten soll. Es sollen drei Filme gleichbedeutend mit den Lebensabschnitten des Menschen gedreht werden. Das bedeutet Jugend, Hoch-Zeit und Alter. Dementsprechend heißt der erste Film Dracula – Year Zero. Das Drehbuch hierzu stammt von den Neulingen MATT SAZAMA und BURKE SHARPLESS, war aber offenbar so brilliant, dass kein Geringerer als ALEX PROYAS (Dark City, The Crow, I, Robot, The Knowing) den ersten Film der geplanten Trilogie inszenieren wird.
Heute aber kam die Meldung von einem weiteren ambitionierten Dracula-Projekt, wenn auch weit fiktiver und actionlastiger. Vlad lautet der schlichte Titel, was auf dem Drehbuch von Schauspieler CHARLIE HUNNAM (Nicholas Nickleby, Children Of Men, Unterwegs nach Cold Mountain, Hooligans) beruht. Nur leider hat er sich beim Schreiben wohl ein wenig überschätzt, was sich deutlich in der Qualität des Skriptes niederschlug. Doch offenbar war der Stoff an sich so gut, dass SCOTT KOSAR (The Texas Chainsaw Massacre Remake, The Machinist, The Amityville Horror Remake) das Skript nochmal überarbeiten soll, dessen neustes Werk The Crazies demnächst in den deutschen Kinos anlaufen soll. ANTHONY MANDLER wird damit sein Spielfilm-Debüt geben, wie der junge Prinz Dracula von den Türken entführt und gequält wird und anschließend bittere, bluttriefende Rache plant.

The Crazies: Ach ja, und wenn wir schon dabei sind . . . The Crazies ist ein – Tam Tam Tosch – Remake eines Horrorklassikers von 1973! Nein, wie innovativ!!! Und noch dazu von GEORGE A. ROMERO (Night Of The Living Dead, Day Of The Dead, Martin, Dawn Of The Dead, Bruiser, Land Of The Dead)!!! The Crazies ist eine knallharte Abrechnung mit der amerikanischen Regierung und ihrem Verhalten in Notständen.
Evans City eine kleinere Stadt und der Inbegriff amerikanischen Idylls. Doch dann stürzt in der Nähe ein Militärflugzeug mit dem Kampfstoff Trixie ab. Trixie ist eine biologische Waffe und höchstgefährlich. Entweder sie lässt die Menschen sterben oder – je nach Veranlagung – zu einem gewalttätigen Psychopathen mutieren. Zu allem Unglück werden Teile des Grundwassers von Evans City durch das ausgelaufene Trixie verseucht. Die ersten Menschen sterben, aber nur die Wenigsten an Trixie selbst. Die meisten fallen den irre gewordenen Bewohnern zum Opfer. Das Militär kommt mit Schutzanzügen und Waffen, um die Stadt abzuriegeln und die gesunden Menschen in Quarantäne zu stellen. Doch obwohl man sich wirklich angestrengt um Rettung bemüht, lässt man die Einwohner von Evans City wegen Geheimhaltungsgründen im Unklaren über ihren weiteren Verbleib. Und so dauert es nicht lange, bis die Bürger langsam misstrauisch werden und gewaltsam Antworten verlangen. Die Soldaten, kaum besser über die Lage unterrichtet, schlagen mit Gewalt zurück. Es kommt zur Panik, immer mehr Menschen drehen durch und Evan City versinkt im Blut.
Tja, politische und sozialkritische Horrorfilme waren ROMERO`s Spezialität und sein Meisterwerk The Crazies bildet da keine Ausnahme. Und so sah das 1973 aus. Die Gewaltszenen hatten es für die damalige Zeit ebenfalls ganz schön in sich.
Tja, und wie es halt so ist mit unserem bescheuerten Zeitgeist . . . einen der Drehbuchautoren des Remakes, SCOTT KOSAR, haben wir schon kennen gelernt. Der andere heißt RAY WRIGHT und konnte sich wenigstens mit den beiden Streifen Fall 39 und Pulse doch schon rege Sympathien in der Horrorwelt einheimsen. Regisseur des neuen Films ist BRECK EISNER (Thoughtcrimes, Sahara). Zudem konnten mit TIMOTHY OLYPHANT (Stirb Langsam 4.0, Hitman, A Perfect Getaway) und RADHA MITCHELL (Silent Hill, Pitch Black, Finding Neverland, Surrogates) zwei namhafte Akteure der oberen Liga verpflichtet werden. Und so sieht das Ganze 2010 aus. Inzwischen wurde auch ein zweiter Trailer veröffentlicht. Bis jetzt sieht das ja soweit ganz ordentlich aus. Mehr werden wir wohl erst ab dem 27. Mai erfahren, denn dann soll der Streifen hierzulande anlaufen.

The Last Airbender: Um nun Verwechslungen mit JAMES CAMERON`s Avatar zu verhindern, wurde die Live-Action zur Kultserie Avatar schlicht in The Last Airbender umbenannt, hierzulande aber in Die Legende von Aang. Zwar stammt das erste Drehbuch von den Original-Serienautoren MICHAEL DANTE DiMARTINO und BRYAN KONIETZKO, wurde aber von Regisseur M. NIGHT SHYAMALAN (The Sixth Sense, Das Mädchen im Wasser, The Village, The Happening, Unbreakable, Signs) nochmal überarbeitet. Also nicht nur, dass ich den Typen für eine schlechte Wahl des Stoffes halte; nein, nun muss er auch noch im Skript rumpfuschen! Der Cast des Film stieß ja bislang auf sehr wenig Gegenliebe von Seiten der Fans (mich eingeschlossen). Und ihr Ärger ist keineswegs unbegründet. NOAH RINGER als Aang und NICOLA PELTZ als Katara traten bisher kaum in Erscheinung, sehen ihren gezeichneten Vorbildern aber in keinster Weise ähnlich. Noch viel schlimmer trifft es aber Sokka, der von Twilight-Missgestalt JACKSON RATHBONE heimgesucht wird. Oder – wahrscheinlich sogar der größte Fehlgriff in dem Ensemble – DEV PATEL, der mit seinem gerundeten Gesicht einen netten Eindruck in Slumdog Millionaire machte, aber hier den kantigen Zuko geben soll. Schon besser sieht es mit JESSICA ANDRES als Suki aus; oder SEYCHELLE GABRIEL als Prinzessin Yue. Am meisten Laune verbreitet noch CLIFF CURTIS (10.000 BC, Stirb Langsam 4.0), der hier den Feuerlord Ozai geben wird. Das ändert aber auch Nix daran, dass der hagere SHAUN TOUB als Onkel Iro ebenso beschissen besetzt ist, wie AASIF MANDVI als Commander Zhao. Und als Beweis, wie bescheuert sich diese Gesichter gegenüber ihren Vorbildern machen, der kann sich im Trailer davon selbst überzeugen. Ich weiß, es ist etwas voreingenommen, aber meine Intuition sagt mir, dass ich ab dem 5. August die Kotztüten bereit halten sollte. Dabei soll das nur der erste Film sein, denn er umfasst lediglich Buch 1.