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Resident Evil: The Final Chapter

RE Final Chapter - Poster 01Regie: PAUL W.S. ANDERSON
Drehbuch: PAUL W.S. ANDERSON
Medium: Kino
Spielzeit: 107 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Start: 26. Januar 2016

 

„Ich habe dich verschont, weil du etwas für mich tun musst, Alice. . . . Mach dem ein Ende!“

 

RE Final Chapter 03Erst gut einen Monat ist es her, seitdem wir mit Assassin`s Creed die letzte Videospielverfilmung in unseren Kinos zu sehen bekamen. Fiel zwar bei den meisten Kritikern durch, was sich auch direkt im Box Office niederschlug. Mit Ach und Krach und dem internationalen Markt befindet sich die extrem teure Assassinen-Verfilmung nun endlich im grünen Bereich. Wesentlich besser trafen es da schon von Anfang an Capcom mit ihrer Resident Evil Reihe. Anstatt nun eine anspruchsvolle Verfilmung wie UbiSoft anzustreben, gaben sie ihr Baby gleich an den B-Filmer PAUL W.S. ANDERSON (Mortal Combat, Pompeji, Alien Versus Predator) und setzten darum auf trashigere Filmchen mit einem geringeren Budget. Immer noch riskant, aber immens erfolgreich. Schon der erste Film 2002 schaffte es über die wichtige Marke von 100 Millionen Dollar; der erfolgreichste Film der Reihe, Resident Evil: Afterlife aus dem Jahr 2010, brachte es sogar auf fast 300 Millionen Dollar, wobei das Budget jeweils um die 50 bis 60 Millionen Dollar lag. Insgesamt spielte die Resident Evil Reihe knapp 916 Millionen Dollar ein! Dass heißt, die Reihe präsentierte sich bislang als ungeheuer profitabel und soll nun wirklich mit Resident Evil: The Final Chapter eingestampft werden? Das erscheint wenig glaubwürdig, soll aber schon länger geplant gewesen sein.
RE Final Chapter 07Nämlich schon Ende 2013, als The Final Chapter in die Dreharbeiten gehen sollte. Aber das Projekt wurde zu Gunsten von ANDERSONs zweitem Kind verschoben, was er dummerweise mit seiner Hauptdarstellerin MILLA JOVOVICH (Survivor, A Perfect Getaway, Ultraviolet) hat. Deswegen ging es erst knapp zwei Jahre später in die Dreharbeiten, wobei es ein erneutes Wiedersehen mit ALI LARTER (Heroes, The Diabolical), IAN GLEN (Game Of Thrones) und SHAWN ROBERTS (Skinwalkers) zu bestaunen gibt, die schon in anderen Teilen der Reihe zu sehen waren. Ferner hin gibt es nun Raum für RUBY ROSE (John Wick: Kapitel 2, xXx 3), EOIN MACKEN (The Forest, The Nightshift), FRASER JAMES (Law & Order UK) und EVER ANDERSON; der leiblichen Tochter von PAUL W.S. ANDERSON und MILLA JOVOVICH. Die Dreharbeiten konnten zwar daraufhin wie geplant anlaufen, wurden aber von zwei sehr schweren Unfällen überschatten. Stuntfrau OLIVIA JACKSON musste nach einem üblen Motorrad-Crash der linke Arm amputiert werden. Nur wenig später wurde der Techniker RICARDO CORNELIUS von einem Jeep überrollt, der sich aus seiner schlechten Sicherung reißen konnte. CORNELIUS starb später im Krankenhaus. Die Arbeiten an The Final Chapter mussten erneut unterbrochen und der Kinostart auf den 26. Januar 2016 verschoben werden. Kein schlechtes Datum; fernab von Rogue OneAssassin`s Creed und The Great Wall, aber immer noch nah genug dran an xXx: Die Rückkehr des Xander Cage und Rings. Doch um gegen diese beiden Schwergewichte bestehen zu können, da muss Resident Evil: The Final Chapter schon allen Punkten abliefern können. Und genau da wird es schwierig . . .

 

RE Final Chapter 01Den Worten von Wesker nach, hätte die Schlacht um Washington D.C. endlich den Sieg über Umbrella bringen können, doch wie Alice schmerzhaft erfahren musste, handelte es sich dabei um eine Falle. Nach einem verheerenden Angriff ist jetzt nur noch sie übrig. Angeschlagen und immer noch von diversen Monstren bedroht, stolpert sie in einem zerstörten Bunker erneut auf die Red Queen; die künstliche Intelligenz von Umbrella. Sie warnt Alice vor einer bevorstehenden, letzten Großoffensive bei welcher der traurige Rest der Menschheit mit einem Schlag ausgelöscht wird. Ihr bleiben nur 48 Stunden, um nach Raccoon City zurückzukehren, den Hive zu infiltrieren und den dort versteckten Antivirus freizusetzen. Alice vergeudet keine Zeit, doch noch auf dem Weg wird sie von Dr. Iscaacs attackiert. Der grimmige Wissenschaftler nimmt die rebellische Amazone sofort gefangen, was beinahe sogar in ihrem Interesse liegt, befindet sich Isaacs doch auf dem Weg nach Raccoon. Im Schlepptau jedoch eine riesige Zombie-Armee, die sich jedoch eher langsam bewegt. Also bricht Alice wieder aus, stiehlt ein Fahrzeug und trifft in Raccoon City tatsächlich auf Claire Redfield, die ein paar andere Überlebende um sich geschart hat. Mit Claires Hilfe würde Alice tatsächlich leichter in den Hive eindringen können, doch vorher müssen sie immer noch den Angriff der Zombie-Armee abwehren und selbst wenn dies gelingt, so bleibt immer noch der Hive. Eine schwer bewachte Hochsicherheitsanlage mit zahllosen Monstren und Wesker, der es kaum erwarten kann Alice endlich sterben zu sehen.

RE Final Chapter - Banner 01

Wie es scheint, hat PAUL W.S. ANDERSON mit dem mutmaßlich letzten Film seiner schwer erfolgreichen Resident Evil Reihe auch die allerletzten seiner cineastischen Ambitionen über den Haufen geworfen. Konnte man die meisten Teile der Videospielumsetzung noch als amüsante Trasher bezeichnen, so ist Resident Evil: The Final Chapter nur noch purer Schrott.
RE Final Chapter 13Diesem Film krankt es tatsächlich an so vielen Dingen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Da haben wir zum Beispiel alleine das Setting, was knapp drei Wochen nach Resident Evil: Retribution angesiedelt ist. Das Finale dieses Films versprach uns zwar eine epische Schlacht um Washington D.C., die hier aber vollkommen unter dem Tisch gelassen wird. Wir sehen hier nochmal einen kurzen Rückblick über die vorherigen Filme und schwupps – schon quält sich Alice aus einem zerstörten Fahrzeug raus in die kaputte Hauptstadt. Mit anderen Worten: schon in den ersten Szenen bescheißt uns The Final Chapter um das Versprechen von Retribution. Kein schöner Anfang und genau so leer und inhaltsarm geht es weiter auf den Highway To Hell, bei dem man sich die ganze Zeit fragen muss, warum Dr. Isaacs mit riesigen Panzern zahllose Zombies hinter sich her lockt, wie der Rattenfänger von Hameln. Dafür gibt es schlicht nicht einen einzigen Grund! Außer natürlich diese krampfhafte Schlacht zwischen den wenigen Überlebenden und dieser gigantischen Zombiearmee, was natürlich atemberaubend actionreich in Szene gesetzt ist. Mal abgesehen davon, wie Alice es schafft innerhalb von nur wenigen Stunden von Washington nach Raccoon City zu gelangen, eine riesige Schlacht mit einer Zombie-Horde + Umbrella führen kann, in Null komma Nix den Hive entert und sich dort mit Wesker herumschlagen muss. Das ist viel zu viel für einen Film und wirkt einfach nur ziemlich lustlos heruntergenudelt, ohne dass man die superben Kulissen von The Final Chapter in den Mittelpunkt rückt. Das verbindende Element zwischen all diesem Blödsinn ist nämlich die Action, von der es hier richtig viel zu sehen gibt. Und da ist von Faustkämpfen, Schießereien, Explosionen und Verfolgungsjagden schon eine recht breite Palette drin. Letztendlich wurden die Gewaltszenen auch einigermaßen den Videospielen angepasst, wo es nun endlich erste Splatterszenen und schon mehr Blutvergießen zu sehen gibt. Ich erinnere mich da an eine abgehackte Hand und eine zu recht unschöne Szene mit einer Handgranate, was man in ähnlicher Form so noch nicht zu sehen bekam. Leider aber kann man davon kaum noch etwas erkennen, weil sich ANDERSON viel zu sehr in extrem vielen und extrem rasanten Schnitten verliert.
RE Final Chapter 10Mit den Videospielen hat das leider auch nicht mehr viel zu tun, auch wenn sich ANDERSON Mühe gibt uns nochmal den Hive zu präsentieren. Ups, ich vergaß: der eigentlich zerstörte Hive ist ja nun gleich eine ganze Geheimbasis für tausende Umbrella-Angestellte, die sich unter dem Hive versteckt sind. Quasi einen Hive im Hive – nur einen Sinn dahinter sucht man vergebens. Was bleibt sind ein paar einschlägige Monster wie die Zombies, Zombie-Hunde, mutierte Drachen, so ein oder zwei Licker und natürlich die bedrückenden Sets. In der einen oder anderen Lokalisation kommt tatsächlich noch so etwas wie RE-Feeling auf, weil sie wirklich den Spielen entrissen sind. Zum Beispiel die Kommandozentrale von Albert Wesker oder die Leichenhalle. Aber wirklichen Spaß kann man damit nicht haben, weil ANDERSON diese Wirkung kaum ausnutzen kann. Auch dank der oftmals saublöden Charaktere, von denen kein Einziger irgendwie eine Verbindung zum Zuschauer aufbauen kann. Wie auch? Entweder sind sie unsympathisch, blöde und/oder werden nach nur wenigen Minuten schon wieder weggekillt. Wenn es geht auch noch überdramatisch, was aber von den anderen Charakteren kaum zur Kenntnis genommen wird. Außerdem ist es schon irgendwie fantastisch, dass trotz Jahren der Apokalypse scheinbar jedes Fahrzeug noch problemlos funktioniert und man trotz allem Tod und Verwesung immer noch genügend Nahrung findet, um zu überleben. Extinction deutete zumindest an, dass man sich um Vorräte sorgen muss. Aber das zählt hier Alles nichts mehr, weil es eigentlich darum geht, wie man möglichst zwanghaft den nächste Wendung herbei forciert und die nächste Figur ungeheuer vorhersehbar dahinmeuchelt. Und wenn das Skript mal wieder überhaupt nicht weiter weiß, dann zieht man sich halt einfach einen Klon aus dem Arsch.

 

RE Final Chapter 11Dafür, dass es sich bei The Final Chapter um einen einzigen Film handelt, lässt sich dieser selbst sehr gut in drei einzelne Kapitel einteilen, die jeweils ungefähr ein Drittel länger sind, als das vorherige. Das klingt nun etwas raffinierter, als es wohl eigentlich ist, denn ich bezweifle, dass Mister ANDERSON so weit gedacht hat. Dafür ist das Drehbuch von The Final Chapter wirklich viel zu sehr und sowas von dermaßen unter aller Sau, dass die Logiklöcher und Anschlusslücken ganz neue Dimensionen erreichen. Ungefähr 15 Minuten lang schlägt sich Alice durch das zerstörte Washington, bevor sie es in lediglich 30 Minuten von Washington D.C. quer durch die halbe USA nach Raccoon City schafft. Aber anschließend braucht sie eine ganze Stunde um eine epische Schlacht gegen die Zombies zu führen und den Hive zu entern. Da erkennt man schon noch eine Linie, die alle drei Kapitel miteinander verbindet, aber trotzdem ist The Final Chapter extrem konfus in Szene gesetzt und erzählt eigentlich eine Geschichte, die in mehreren Streifen verpackt etwas mehr Sinn ergeben könnte, als das jetzige Resultat, was quasi im Zeitraffer abläuft. Mal abgesehen davon, dass The Final Chapter das zweifelhafte Kunststück vollbringt sämtliche Vorgänger auf weiter Strecke zu ignorieren. Ist das hier also wirklich der letzte Film der Resident Evil Reihe? Nun, das darf an dieser Stelle ganz heftig angezweifelt werden. Erwartungsgemäß gibt es hier nicht nur ein Happy End, sondern eine extra dickes Crappy Happy End, bei dem unsere Helden mit dem Motorrad dem Sonnenuntergang entgegenreisen; mit fiesen Monstren im Nacken. Nanu, sollten die nicht alle tot sein? Eigentlich schon, aber das interessiert bei der verworrenen Story absolut kein Schwein mehr. Nicht zuletzt gibt es immer hartnäckiger werdende Gerüchte über eine mögliche TV-Serie und gegen Ende hin heißt es dann auch noch ganz frech, dass noch Viel zu tun sei. Offensichtlicher kann man eine Fortsetzung doch wohl kaum andeuten und deswegen ist der Titel The Final Chapter schon ein arg überzogenes Lockmittel zum Kinobesuch.

 

RE Final Chapter 04So mickrig auch die Inhalte aller RE-Filme bisher waren, auf die Spezialeffekte und das solide technische Geschick von PAUL W.S. ANDERSON war bislang immer Verlass – bis jetzt jedenfalls! Ausgerechnet bei The Final Chapter liefert der Brite mit Abstand seine schlechteste Arbeit ab. Zum Beispiel war das 3D in Afterlife und Retribution eine echte Wucht, fällt aber in The Final Chapter ungeheuer flach aus. Und zwar wirklich so dermaßen flach, dass man sich den Aufpreis sparen kann. Stattdessen lieber noch ein zweites . . . na ja, sagen wir doch lieber drittes und viertes Bier. Aber halt! Nicht mal saufen könnte sich hier lohnen, denn The Final Chapter fackelt in seinen zahlreichen Actionszenen ein dermaßen überzogenes Schnittgewitter ab, dass sogar Non-Epileptiker Probleme bekommen könnten. Mal abgesehen davon, dass man kaum noch erkennen kann, was auf der Leinwand vor sich geht. Minutenlang nur Blitz hier und Blitz da, aber keine wirkliche Szene und darum auch kaum eine nennenswerte Choreographie. Einer der wenigen gelungenen Dinge in diesem Film sind die Kulissen und die Spezialeffekte, wo praktische und Computereffekte nun wirklich eine nahtlose Symbiose miteinander bilden. Der Übergang ist flüssig und kaum noch sichtbar. Auch die Kulissen wirken etwas besser als gewöhnlich und wurden in mühevoller sowie äußerst detailreicher Arbeit in den australischen Studios von Queensland konstruiert. Neben Australien wurde jedoch vor allem in Russland, Kanada, Südafrika und tatsächlich auch Deutschland gedreht.

 

RE Final Chapter 08In der Hauptrolle ist natürlich abermals ANDERSONs Ehefrau MILLA JOVOVICH zu sehen, der man die fast fünf Jahre seit Resident Evil: Retribution kaum anmerkt. Das ist einerseits gut, weil man so doch noch eine Konstante zu den vorherigen Filmen schafft, aber andererseits sieht man hier auch keine Entwicklung. JOVOVICH steht solide im Raum und ballert und prügelt Alles kurz und klein, was nach Umbrella aussieht. Daneben findet man aber nur wenige bekannte Gesichter. ALI LARTER taucht erst relativ spät als Claire Redfield auf, blickt grimmig in die Kamera, ballert ein wenig herum und gibt Alice natürlich in jeder Sekunde recht. Viel mehr Spaß hat man an dieser Stelle mit IAN GLEN, den man eigentlich schon in Resident Evil: Extinction weggekillt hat. Der Schotte spielt Dr. Isaacs und damit einen ewig überheblichen, unermesslich arroganten Fanatiker, der mit einem schmierigen Grinsen und einer ungeheuren Selbstsicherheit Befehle gibt, foltert und Gemeinheiten verteilt. SHAWN ROBERTS ist als Albert Wesker schon seit Afterlife im Jahr 2010 dabei und entspricht noch am perfektestem seinem Vorbild aus den Videospielen. Kühl, beherrscht, grausam und verräterisch. Eben drum hatten wir uns auf einen dicken Final-Fight mit Alice gehofft, doch das geschieht eben nicht! Ergo haben wir hier wieder eine weitere Enttäuschung, wie übrigens von fast allen Akteuren. RUBY ROSE, die momentan als eine der größten Newcomer gehandelt wird, besitzt vielleicht 60 Sekunden Dialoge und wird dann gehäckselt. Warum Wesker die anderen nicht gleich mithäckselt, liegt irgendwo tief draußen im Dunkel des Drehbuches. EOIN MACKEN und FRASER JAMES spielen zwei dermaßen austauschbare Gesichter, dass man sie anstatt Doc und Michael auch Opfer 1 und Opfer 2 nennen könnte Ein wenig raffinierter ist die Verpflichtung von JOVOVICH und ANDERSONs Tochter EVER ANDERSON, weil das Skript auch eine Relation zwischen Alice und der Red Queen konstruiert. Und zwar ziemlich verworren und schon arg Over-The-Top.

 

RE Final Chapter 05Fazit: Ich für meinen Teil dachte, nach Resident Evil: Apocalypse könnte es nicht mehr schauriger werden, doch PAUL W.S. ANDERSON hat uns deutlich eines „Besseren“ belehrt. Resident Evil: The Final Chapter ist leider nun nicht mehr einfach nur amüsanter Trash, sondern Schrott auf beinahe ganzer Linie. Das Drehbuch steckt so voller hirnrissiger Wendungen und total irrationalen Charakteren, die so schlecht miteinander interagieren, als würde man sich irgendeine Soap von RTL II ansehen. Die Story wirkt viel zu überfrachtet und lässt sich mit dem Umfang kaum in zwei Stunden erzählen, wodurch die Logik- und Anschlusslöcher noch viel schlimmer ausfallen als befürchtet. Mal abgesehen davon, dass The Final Chapter so ziemlich alle Tatsachen der vorherigen Filme brutal ignoriert und sich somit einen Scheiß um die eigene Storyline schert. Um das Unglück abzurunden, werden die an sich soliden Actionszenen in einem furchtbaren Schnittgewitter zu einem Epilepsie-Anreger verwurstelt und selbst das 3D  bleibt hier ziemlich flach, obwohl ANDERSON in seinen vorherigen Filmen schon mehrfach bewiesen hat, dass er damit verdammt gut umgehen könnte. Damit Resident Evil: The Final Chapter nicht zu einem Totalausfall wird, das verdankt der Streifen seinen hervorragenden Special Effects, den superben Kulissen und der gesteigerten Härte mit etwas mehr Blut und Splatter. Aber generell sollte ein Kinofilm, egal jedwelcher Art, inhaltlich punkten können, was hier definitiv nicht geschieht.
Wir vergeben hier 2 von 10 Punkten. Aber seht es mal so: mit The Final Chapter am Anfang des Jahres, kann das Kinojahr 2017 nur noch besser werden.