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Akira


Akira - PosterRegie: KATSUHIRO OTOMO
Drehbuch: KATSUHIRO OTOMO
Medium: Blu-Ray & DVD
Spielzeit: 119 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Start: 17. Februar 1988

„Amöben bauen keine Häuser oder Brücken. Das Einzige, was sie tun, ist fressen!"


Akira ist unbestritten einer der größten Meilensteine im Anime-Universum! Kein anderes Werk hat bis zum Erscheinen von Ghost In The Shell die weitere Entwicklung des Mediums so nachhaltig beeinflusst. Mal ganz abgesehen davon, dass der Akira den weltweiten Siegeszug des Animes sowie des Manga erst möglich machte. Der Manga Akira war der erste Manga, der in Deutschland veröffentlicht wurde. Der Film der erste, der bei uns ins Kino kam. Es muss also schon etwas ganz Besonderes dran sein, wenn es eine Geschichte schafft ein ganzes Medium international auf einen Schlag berühmt zu machen.

Akira 18Die Geschichte von Akira beginnt mit Mangaka KATSUHIRO OTOMO (Steamboy, Robotic Angel, Memories), der durch seine Werke Highway Star und Feuerball bereits ein angesehener Manga-Zeichner war, als er sich im Jahr 1982 gleich nach Das Selbstmordparadies begann Akira zu kreieren, was schließlich noch im Dezember 1982 im Young Magazine erschien. Interessant ist die Tatsache, dass zur selben Zeit in der gleichen Zeitschrift ebenfalls Ghost In The Shell von MASAMUNE SHIROW (Appleseed, Orion, Intron Depot) veröffentlicht wurde. Mit diesem Doppelpack gelang dem Young Magazine ein immenser Erfolg, mit sich die junge Zeitschrift, welche erst zwei Jahre zuvor in Druck gegangen war, sich innerhalb kürzester Zeit auf dem heimischen Markt etablieren konnte. SHIROW sowie OTOMO wurden zu gefeierten Mangaka, wobei schon recht bald die Animeszene auf die beiden Zeichner zukam. Schon Anfang der 1980er hatte KATSUHIRO OTOMO immer wieder mit Anime geliebäugelt und arbeitete auch vereinzelt als Regisseur und Drehbuchautor. Schließlich reifte 1986 in OTOMO der Plan Akira selbst zu verfilmen, noch während er an der Reihe zeichnete. Dabei galt es zunächst einmal die Interessenten unter einen Hut zu bringen, denn wie man sich denken kann, zog der Erfolg des Manga auch dementsprechend viele Studios an. Die Lösung fand sich, indem man das sogenannte AKIRA Committee bildete, was aus Vertretern diverser Vertragspartner bestand. Unter anderem auch die Kultschmiede Toho sowie das Traditionsstudio Bandai. Insgesamt bestand das AKIRA Committee aus acht diversen Firmen, die zusammen ein bis dato nie gekanntes Budget für eine Anime-Umsetzung zu Verfügung stellen konnten. Ein nicht unerheblicher Faktor, der dazu beitrug Akira zu dem wohl berühmtesten Anime schlechthin zu machen.

 

Akira 26Neo-Tokio im Jahr 2019. Nachdem der dritte Weltkrieg Japan 30 Jahre zuvor verwüstet hat, ist die Zeit des Wiederaufbaus und des Booms vorbei. Die Gesellschaft ist wie auch die Wirtschaft übersättigt. Der Staat hat hohe Schulden, die Arbeitslosigkeit ist hoch, Aufstände und Anschläge sind an der Tagesordnung. Die Teenager rotten sich in Gangs zusammen und die Jugendkriminalität ist immens. Auch Kaneda, Tetsuo, Yamagata und Kai bilden eine Gang, die ihren Frust in wüsten Motorradrennen und derben Schlägereien mit anderen Gangs auslässt. Doch bei einem dieser gefährlichen Rennen kommt es zu einem folgeschweren Unfall. Tetsuo überfährt beinahe einen kleinen Jungen, der seltsam greise aussieht. Es kommt zu einer Explosion und nur Sekunden später tauchen Soldaten und Regierungsbeamte auf, die den verletzten Tetsuo mitnehmen und Kaneda und die anderen der Polizei übergeben. Es dauert natürlich nicht lange, bis die Kids wieder freigelassen werden und sich auf die Suche nach Tetsuo machen, der angeblich im Krankenhaus liegt, aber nirgendwo zu finden ist. Die Behörden blocken ab und die Jungs suchen auf eigene Faust nach ihrem Freund. Kaneda kommt dabei Kei auf die Spur, einem jungen Mädchen, dass zusammen mit einer Gruppe von Untergrundkämpfern gegen die Regierung kämpft. Kaneda ahnt, dass Kei ihn zu Tetsuo bringen könnte und stellt ihr nach. Währenddessen wird Tetsuo an einem unbekannten Ort unter Drogen gesetzt und es werden seltsame Experimente an ihm vorgenommen. Aber es dauert nicht lange, bis er merkt, dass er durch den Unfall offenbar gewaltige telekinetische Kräfte bekommen hat. Tetsuo lernt schnell damit umzugehen, wird stetig stärker und stärker, bis er genug von den Experimenten hat. Mit aller Gewalt bricht er aus und sucht Antworten auf die Frage, was mit ihm Geschehen ist. Wer war dieser seltsame Junge, dem er offenbar seine Kräfte zu verdanken hat? Was sind die Kräfte überhaupt? Und wer ist dieser mysteriöse Akira, von dem ständig die Rede ist?

Akira - Banner 02Akira 05Die Animationen sind schließlich auch der Grund, warum Akira in der Produktion so dermaßen teuer war, dass sich satte acht Verleiher und Produktionsfirmen zusammentun mussten. Umgerechnet ganze 10 Millionen € kostete der Film, aus heutiger Sicht sogar 16,5 Millionen €. Mit diesem finanziellen Rückhalt war es aber möglich die Qualität eines Animes vollkommen neu zu definieren. Dies beginnt schon alleine in der Masse der einzelnen Bilder, die für Akira angefertigt wurden. Das menschliche Auge benötigt mindestens 24 Bilder, um eine Bewegung flüssig erscheinen zu lassen. Und dies war jahrelang auch ein Maß der Branche. Für Akira bestritt man allerdings den herben Aufwand 36 Bilder pro Sekunde zu zeichnen, was alleine schon viel mehr Möglichkeiten einer lebensechten Darstellung zulässt. Darüber hinaus wurden über 160.000 Cels, Animationsfolien, hergestellt; so viel, wie noch für keinen anderen Zeichentrickfilm. Auf diese Weise war es möglich einen bisher nie gekannten Realismus in einem Anime zu zeigen. Bewegten sich vorher nur die Münder der Figuren, so zeigen die gezeichneten Charakter hier erstmals eine vollkommen eigene Mimik, eine immense Gestik und die Lippenbewegungen während der Dialoge waren nun endlich lippensynchron. Die Bewegungsabläufe, egal ob von Fahrzeugen oder die Motorik der Akteure, wirken darum auch unglaublich flüssig. Ja sogar wirklich nahezu lebensecht, was besonders in den hervorragend umgesetzten Actionszenen einen exzellenten Eindruck hinterlässt. Den Zuschauer versetzt es unweigerlich in Erstaunen, wenn Rauchentwicklungen, Schüsse, Explosionen, ineinander krachende Fahrzeug und fallende Glassplitter funkelnd im Scheinwerferlicht vollkommen physikalisch korrekt präsentiert werden. Die Hintergründe bestechen mit winzigsten Einzelheiten und zu guter Letzt wurde auch das Charakterdesign vollends aus dem Manga übernommen, was jedoch aufgrund der Vorlage ein wenig einseitig wirkt. Die Detaildichte allerdings in dem nun 25 Jahre alten Film konnte in all dieser Zeit nur mit dem Computer übertroffen werden, wobei aber Akira noch völlig ohne Rechnerhilfe entstand. Alleine diese Tatsache macht die Verfilmung des Manga zu einem echten Erlebnis.

 

Akira 21Beim Sound ging man ebenfalls keine Kompromisse ein und setzte voll auf einen lebensechten Eindruck. Kristallklar vernimmt der Zuschauer eine Fülle von vielseitigen Umgebungsgeräuschen den kompletten Film hindurch, wie schon das Beispiel einer unbedeutenden Bar-Szene zeigt: Schritte auf Parkett, eingeschenkter Alkohol, tuschelnde Gäste, Motorengeräusche von der Straße, Musik aus einer Jukebox, das Knarren der Tür, Gelächter, Küchengeräte etc.. Die Filmemacher gingen dabei auch mit allerhand Raffinesse um und verwendeten zahlreiche Nebengeräusche. Zum Beispiel wurde das Motorengeräusch von Kanedas Motorrad aus dem Donner einer Harley Davidson mit dem Drönen einer Jet-Turbine zusammengelegt.

Die Musik von Akira unterstreicht mit einer Mischung aus Marsch und Oper die göttlich-apokalyptische Stimmung des Animes, während in ruhigeren Szenen kaum Musik zum Einsatz kommt, was man als angenehme Verschnaufpause zwischen spannenden Actionszenen werten kann. Komponist TSUTOMU ŌHASHI erledigte einen bravourösen Job, als er fallenende und bedrohliche Melodien mit mächtigen Chören verband. Einzige Ausnahme bildet der japanische Oldie „Tokyo Shoe Shine Boy" von TERUKO AKATSUKI aus dem Jahr 1951.

Die alte deutsche Synchronisation von 1988 genießt unter Fankreisen natürlich Kultstatus, weicht jedoch vom Original ab. Anlässlich einer DVD-Neuauflage im Jahre 2005 gab Panini eine neue Synchronisation in Auftrag, die wesentlich wortgetreuer zum Original ist. Auf diese Weise wird der komplexe Plot um einiges verständlicher, dennoch wird die neu Fassung von manchen alteingesessenen Fans gemieden. Insgesamt sollte man aber festhalten, dass aufgrund der hervorragenden Sprecher beide Synchronisationen gleichwertig sind. Legt man aber Wert auf eine inhaltlich schlüssigere und wesentlich logischere Synchro, dann ist in jedem Fall die neue Version aus dem Jahr 2005 vorzuziehen. Die gängigen Veröffentlichungen auf Blu-Ray und DVD enthalten für gewöhnlich allerdings beide Fassungen, so dass man sich beim Kauf keine Gedanken über die Sprachfassung machen muss.

 

Akira 07Die Atmosphäre des Animes weist Akira als eine klassische Cyberpunk-Geschichte aus, was besonders in Japan ein sehr gern gelesenes und gesehenes Genre ist. Es handelt sich hierbei um eine dreckige Form von Science-Fiction, die in einer nicht allzu entfernten Zukunft angesiedelt ist. Und wie für Cyberpunk typisch zeichnet auch Akira ein nicht gerade optimistisches Bild zukünftiger Tage. Neo-Tokio ist nämlich ein verdreckter und übersättigter Moloch und nur der Gipfel eines verrottenden Eisbergs. Das gilt sowohl für den wirtschaftlichen Zustand der Stadt als auch den moralischen Verfall. Der gewinnbringende Aufschwung ist vorbei. Regierungsgegner versuchen mit Terroranschlägen die Regierung zu beeinflussen, aber da die Regierung selbst unfähig und durch und durch korrupt ist, weiß auch die Bevölkerung nicht, auf wessen Seite sie sich schlagen soll. So kommt es immer öfter zu Demonstrationen, die immer mehr in gewalttätige Ausschreitungen enden, die ebenso brutal niedergeschlagen werden. Angeheizt wird die Stimmung von Weltuntergangs-Predigern, die endlich das reinigende Feuer herbeisehnen, das den Dreck, der sich in Neo-Tokio tummelt mit Flammen verschlingt. Dazwischen sind die Loser und Vergnügungssüchtigen, die sich einfach treiben lassen und miese Rocker-Banden bestehend aus Jugendlichen, die keine Perspektive haben und sich deswegen aus Langeweile prügeln und sämtliche Autoritäten ablehnen. Alles in allem ergibt sich eine hässliche Welt, in der Keiner leben möchte. Das Szenario wirkt deswegen so bedrückend, weil es trotz allem Futurismus sehr realistisch gestaltet wurde. Genau aus diesem Grund schwingt in diesem Szenario auch eine ordentliche Portion Kritik mit, die vor allem mit der Politik und dem Kapitalismus hart ins Gericht geht; wenn auch nur zwischen den Zeilen.

Akira 09Denn vordergründig bietet Akira ein hohes Maß an Action, die sowohl mit Bodenständigkeit als auch Bombast beindruckt. Sind es anfangs noch simple Schlägereien, rasante Todesrennen auf schweren Motorrädern und Explosionen durch Granaten oder Einschüsse, so gehen mit der Zeit ganze Häuserschluchten zu Bruch. Brücken stürzen ein, Wände werden eingerissen und Häuserblocks werden wie Nichts weggefegt. Die Epik, die KATSUHIRO OTOMO hier von seinem Manga auf die Leinwand überträgt, lässt dabei locker jede moderne stupide Effektorgie wie etwa Transformers weit hinter sich. Die Gewalt in Akira sollte man jedoch keineswegs unterschätzen. Da flatschen schon mal Gedärme in aller Deutlichkeit auf den Boden, Gesichter werden von Kugeln zerrissen und Menschen werden drastisch zerfetzt. Da wirkt es schon wie ein kleines Wunder, dass Akira mittlerweile mit einer FSK 16 abgesegnet wurde. Vielleicht weil die Gewalt in diesem Klassiker nicht zum Selbstzweck eingesetzt wird, sondern durchgehend negativ präsentiert wird. Interessanterweise wird jedoch im Gegenzug auf Ecchi oder ähnliche Erotik komplett verzichtet, was auch insgesamt einen viel ernsthafteren Eindruck hinterlässt. Aufgebrochen wird dieser sehr ernste und raue Ton von philosophischen und abermals kritischen Ansätzen, die sich mit dem Sinn des Lebens und der Schöpfungskraft auseinandersetzen. Akira stellt dabei eine direkte Verbindung zwischen Menschen und Göttern her, sowie der Mensch selbst nach göttlicher Macht strebt. Dass das aber nicht einmal in den seltensten Fällen gut geht, das zeigt Akira in aller pessimistischer Deutlichkeit. Die Ursache ist in jedem Fall menschliche Selbstüberschätzung und absoluter Größenwahn.

 

Akira 22Das bringt uns zu den Charakteren des Films, die ebenfalls nicht das sind, was man sich als klassische Helden oder Bösewichte vorstellt. Die Grenzen sind hier zunächst verschwommen und klären sich erst im Laufe der Zeit zwischen Gut und Böse auf, wobei es jedoch in keinster Weise irgendeine Form von Sympathieträger gibt – dafür aber sehr viele zwielichtige Gestalten auf der Strasse und auch in hohen Kreisen. Nicht ganz unschuldig an diesem recht düsteren Charakterpanorama ist die mangelnde Fähigkeit der meisten Figuren, sich mit Worten durchzusetzen. Gewalt scheint quasi das einzige Mittel zu sein, was Erfolg verspricht und das spürt man sowohl an den Regierungsgegnern, den Terroristen, der Regierung selbst und besonders auch an den Hauptfiguren Kaneda und Tetsuo, die ihm Verlauf des Films durch Egoismus, Gefühlskälte und Größenwahn von Freunden zu Feinden werden. Ein genauer Blick auf das Umfeld unserer Akteure macht es sehr nachvollziehbar, warum man in so einer kalten Welt nur zu einem fiesen Arschloch mutieren kann: es ist die einzige Möglichkeit sich zu behaupten, alleine ist man verloren. Für Kaneda und Tetsuo ist ihre Gang sogar eine Art Familienersatz, in der es gilt zusammenzuhalten. Doch während Kaneda versucht, sich trotz seiner beschissenen Lage ein bisschen Menschlichkeit zu bewahren; so hadert Tetsuo sehr mir seinem Schicksal und bricht schließlich unter der Last seiner neugewonnenen Göttlichkeit zusammen. Der unausweichliche Konflikt scheint also von vornherein bereits vorprogrammiert, denn beide haben in ihrem Leben bisher nur mit Gewalt kommuniziert und dies ist auch einer der Kernpunkt in der Charakteristik von Akira.

 

Akira 29Die düstere Story des Animes beschäftigt sich mit der unbändigen Schöpfungskraft des Menschen, und wie sie auch zu dessen Fluch geraten kann. Der spannende Konflikt zwischen Kaneda und Tetsuo fühlt sich darum eigentlich nur wie eine explosive Nebenhandlung an; in einem moralischen Lehrstück über den angeborenen Hang zum Größenwahn, der in jedem Menschen steckt. Dabei sind Tetsuos Handlungen und Motivationen stellvertretend für die gesamte Spezies Homo Sapiens. Aufgrund der zahlreichen Actionszenen handelt es bei Akira trotz seiner zwei Stunden Spielzeit um einen recht schnellen Film, der jedoch auch Raum für einige Nebenhandlungen zulässt. Durch diese Nebenhandlungen werden einige der Charaktere näher vorgestellt. Besonders Tetsuo, die tragische Hauptfigur des Films, lernt man auf diese Weise ungleich besser kennen, als den kompromisslosen Kaneda, den pflichtbewussten Colonel oder die Terroristin Kei. Insgesamt kann man den Handlungsrahmen von Akira als abgeschlossen betrachten, aber es sei an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt, dass Akira circa nur die Hälfte des Manga abgedeckt, denn dieser wurde erst 1990 fertiggestellt. Allerdings bietet auch der Film ein wahrhaft episches Finale, was dem Anime gleichzeitig ein überzeugendes Ende gibt sowie Spielraum für eine Fortsetzung offen lässt. Allein KATSUHIRO OTOMO zeigte sich unzufrieden und beklagte sich darüber, dass der Schluss sowohl in den japanischen als auch amerikanischen Editionen falsch wäre und es ihm niemals möglich wäre, sein Epos wahrhaft abzuschließen. Eine Fortsetzung muss man darum leider ausschließen.

 

Fazit: Bei einer Entstehungszeit von fast zwei Jahren setzte man bei diesem Anime-Kinofilm auf Qualität, die auch noch nach fast 25 Jahren etliche moderne Animes hinter sich lässt. Akira ist ein Muss für jeden Anime-Fan, aber auch Anhänger sozialkritischer Sience-Fiction-Klassiker wie Blade Runner durchaus zu empfehlen. Jedem sei auch angeraten den Manga zu lesen, der noch wesentlich komplexer und sozialkritischer ist als der Anime. Wie ungebrochen der Kultstatus von Akira ist, kann man auch daran sehen, dass der Klassiker offenbar dem intelligenten und anspruchsvollen Superheldendrama Chronicle teilweise als Vorbild diente und außerdem eine große Liveaction des Stoffes geplant ist, die sich schon seit mehreren Jahren in der Entwicklung befindet.

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