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Reminder: "Point Break" auf Blu Ray & DVD

Point Break - Cover 01

1991 war ein gutes Filmjahr und großen Anteil daran hatte auch Gefährliche Brandung von Oscar-Preisträgerin KATHRYN BIGELOW (The Hurt Locker, Blue Steel, Near Dark). Die Regisseurin verfilmte auf erstklassige Weise das Drehbuch von W. PETER ILIFF (Die Stunde der Patrioten) mit KEANU REEVES (Speed, Matrix, John Wick) und dem leider verstorbenen PATRICK SWAYZE (Dirty Dancing, Red Dawn, Ghost - Nachricht von Sam) in den Hauptrollen und schuff damit einen äußerst spannenden, mitreißenden Actionthriller. Über die Jahre etablierte sich der Film als Actionklassiker, der natürlich wie so viele andere auch neu verfilmt werden musste.

 

Immerhin konnte mit dem deutschen KURT WIMMER (Equilimbrium, Salt, Gesetz der Rache) ein sehr verlässlicher Drehbuchautor gefunden werden, obwohl Regisseur ERICSON CORE lediglich das unbedeutende Drama Unbesiegbar abgeliefert hat. Im Remake spielen nun LUKE BRACEY (G.I. Joe, November Man) und ÉDGAR RAMÍREZ (The Liberator, Carlos - Der Schakal) die Hauptrollen. In weiteren Rollen zu sehen sein werden TERESA PALMER (Lights Out, Warm Bodies, Triple 9) RAY WINSTONE (The Gunman, The DepartedKing Arthur), TOBIAS SANTELMANN (Kon-Tiki, Hercules), MATIAS VARELA (Easy Money), CLEMENS SCHICK (Autobahn, Das Kind) und NIKOLAI KINSKI.

 

Das klang zwar Alles nach einem recht soliden Plan, der am Ende jedoch fast nach Hinten losgegangen wäre. Denn trotz einem erheblichen Aufwand und riskanten Stunts in der ohnehin schon gefährlichen Extremsport-Szene blieb das Remake von Anfang an ziemlich blass und konnte dem Ruf des Originals keinesfalls gerecht werden.

Schon der Trailer wirkte nicht sonderlich überzeugend, der zwar einige hübsche Actionszenen zu bieten hat, wobei man aber teilweise schon sichtlich mit dem Computer nachgeholfen hat. Die ganze Szenerie wirkt irgendwie krampfhaft hip & cool und die Location arg kühl und karg. Allerdings auch kein Wunder, denn Point Break wurde nicht mehr in Kalifornien, sondern weitgehend in Österreich, Italien und der Schweiz gedreht. Und als ob das nicht schon reichen würde, ist LUKE BRACEY ein ziemlich blasser Ersatz für PATRICK SWAYZE, wobei die Chemie zwischen den Charakteren hier wirklich vollends fehlt, und zu guter Letzt nervt die Cineastenburka PG13 auf der ganzen Linie. Nope - da war/ist das Original und Längen attraktiver. Mal abgesehen davon, dass Point Break in dem Trailer weit mehr aussieht, wie der dritte Teil von xXx - Triple X, der sich übrigens in der Vorproduktion befindet.

 

Da war eigentlich klar, dass man bei dem neuen Point Break nicht gerade mit einem großen Kinohit rechnen konnte. Bei über 100 Millionen Dollar Produktionskosten spielte der Actionfilm lediglich 133 Millionen Dollar ein, was wohl kaum ausreicht, um die Werbekosten mit zu decken. Auch die Videoverkäufe blieben in den USA weit hinter den Erwartungen zurück, wodurch Point Break zweifelsfrei ein Flop ist. Wer sich den Film aber dennoch einmal ansehen möchte, der kann ab dem 28. Juli 2016 zur Blu Ray oder zur DVD greifen.

 

Story: Es ist eine neue Bande von Dieben aufgetaucht, die auf der ganzen Welt spektakuläre Diebstähle begeht. Manche davon werden sogar als Terrorakte eingestuft. Aus diesem Grund ist auch das FBI daran interessiert die Räuber dingfest zu machen. Nach einiger Zeit wird der junge FBI-Agent Johnny Utah zu den Ermittlungen hinzugezogen und auch er ist beeindruckt von der Dreistigkeit und der Gefährlichkeit der Raube. Und genau Das lässt Johnny glauben, dass sie es mit Extremsportlern zu tun haben. Seine Vorgesetzten wissen nicht, was sie davon halten sollen, aber sie geben Johnny eine Chance. Er dringt undercover in die Szene ein und kann schon bald erste Namen herausfiltern. Nämlich Bodhi, Chowder und Grummet, die Johnny für die Täter hält. Tatsächlich gelingt es dem Bullen sich mit ihnen anzufreunden und es dauert nicht lange, bis sie ihn ihr Geheimnis einweihen. Doch Johnny hat zu viel Zeit mit ihnen verbracht und ihre liberalen Ideen sind so überzeugend, dass Johnny in einen schweren Gewissenskonflikt gerät.